Motte

Motte,
So nanntest du mich.
Ein Name, der so vieles verspricht.
Ein Wesen – ganz klitzeklein.
Immer angezogen vom Schein.

Motte,
Sie versteckt sich im Laub
Mit Flügeln voll Staub
Mit Fühlern so zart
Ist sie von anderer Art.

Motte,
Denn was soll ich
Mit Titeln wie kleiner Wicht,
Krümel oder Knutschkugel
Bin ich denn euer Pudel?!

Motte,
Ein einzigartiger Name,
Ich schließe ihn in meine Arme.
Ich nehme ihn an,
Lasse nichts anderes heran.

Motte,
Ich halte fest an dem Klang,
Ich halte fest an dem Gesang.
An dem Gesang vom Licht,
Das so vieles verspricht.

Eine Motte.
Das bin ich.


Die Meerjungfrauen-Anthologie ist da!

© Katharina Kolata

Ui! Endlich ist es soweit! Die Meerjungfrauenanthologie erscheint heute! Passend dazu wollte ich das Buch (dem ich so ganz nebenbei eine Kurzgeschichte schenken durfte) noch einmal voller Aufregung bewerben!

Denn: Wer liest nicht gern über Meermenschen? Über die Geschöpfe des Ozeans, die von einer Wolke – oder eher von dem Wasser – der Mystik umgeben sind? Um den Verlag zu zitieren:

Das Meer … unendliche Weiten …
in denen es noch so viel zu entdecken gibt!

https://independentbookworm.de/veroeffentlichung/; 13.06.2020

Menschenähnliche Wesen, die am und im Wasser leben, faszinieren uns schon seit Jahrhunderten. Zahlreiche Legenden und Mythen ranken sich um Meerjungfrauen. Doch wer weiß schon, wie sie zu dem wurden, was sie sind? Und wer könnte erklären, was genau sie sind.
Sind es menschenfressende Sirenen oder eine vom Aussterben bedrohe Spezies? Fische, geerbt oder gejagt, oder doch eher Menschen? Sind wir gar miteinander verwandt? Es wäre auch vorstellbar, dass Meermenschen auf anderen Planeten leben, bis sich ein Außermeerischer zu ihnen verirrt. Auch Menschen wie du und ich könnten Meerjungfrauen sein.

https://independentbookworm.de/veroeffentlichung/; 13.06.2020

Medra

P.S.: Holt Euch das Buch, ehe der Preis am 01.07. steigt. Rabatte gibt es nicht ewig C:

M: Mit Euphorie das Leben begrüßen

„Immer schön ruhig bleiben, ja? Nicht schreien. Nicht umhertollen. Ihr wollt eure Mom doch nicht stressen, oder?“

Bestätigend riss Sophie ihren Kopf hoch und runter. Die Reaktion ihres Zwillings hingegen fiel stockender aus. Marie hatte einfach einen zu schlechten Tag gehabt. Außerdem schien ihre Schwester noch mit den gestrigen Neuigkeiten zu kämpfen. Immerhin hatte ihr Vater da nur nebensächlich von der schwierigen Geburt ihres Brüderchens berichtet. Er hatte jegliche Probleme und medizinischen Eingriffe freudig erläutert, hatte jede noch so problematische Aktion der Ärzte unbeeindruckt wiedergegeben-

-und war dabei kein einziges Mal auf Maries Ängste eingegangen.

„Werden Mama und Tyler lange hierbleiben?“

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Minki und das Versteckspiel

(Nach sehr vielen wahren Geschichten.)

Es klingelte. Dann donnerte es. Und nochmal lauter. Und lauter!

Minkis Ohren spitzten sich an. Sein restlicher Körper verschmolz mit dem Sofa. Erst sah er zu seinem lächelnden Retter. Dann lauschte er den Schritten seiner Frau. Die Zweibeinerin näherte sich der Geräuschkulisse. Sie klimperte mit den Metallstiften.

Und dann war das größere Wesen in seinem Reich.

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Ankündigung: Meerjungfrauenanthologie

© Katharina Kolata

Oh je, oh je, oh je- Atmen!

Wo soll ich beginnen? Ich glaube, es war im März gewesen. Ja. Das klingt richtig. März. Da habe ich von dieser Ausschreibung zum ersten Mal gehört. Gesucht wurden „fünfzehn Kurzgeschichten, die das Thema Meerjungfrau auf möglichst vielfältige Weise beleuchten. Dabei interessieren uns vor allem Geschichten abseits der üblichen Disney-Romantik, und auch der x-te Abklatsch von „Plötzlich Meerjungfrau“ oder „Splash“ ist nicht erwünscht. Überrascht uns mit eurer Originalität.“

Und was machte das Medra damals?

Das Medra las die Ausschreibung. Das Medra klickte sie weg. Das Medra öffnete sie erneut. Das Medra runzelte die Stirn …

Denn das Medra war irgendwie interessiert. Immerhin waren Arielle, Simba und Tarzan zu ihrer Zeit ziemlich beliebt gewesen. Aber das war damals, in ihren Kindertagen, gewesen. Damals, als die Welt noch in pink und blau geteilt war. Damals als-

Damals als

Schrieb heutzutage eigentlich noch irgendwer über einen Meermann? Und wenn ja: Wie war dieser dargestellt? Als sexy Aquaman? Nein. Als groteske Verunstaltung? Nein. Das klang langweilig. Interessanter wäre es doch, wenn

Was soll ich sagen? Das Medra hat eine Geschichte eingereicht. Das Medra hat es in die Endrunde geschafft. Und wenn Ihr eine etwas andere Geschichte lesen wollt, wie wäre es, wenn Ihr Euch die Anthologie holt? C: Dann könnt Ihr selbst entscheiden, wie Eure Wassergeschöpfe aussehen sollen!

Das aufgeregte Medra wünscht ein frohes Lesen!

Medra