Fujis Reise

„Flieg mir aus den Augen, Nervbold! Aber flieg der Kälte entgegen. Dann kommst du an den Ort des ewigen Tages … oder der ewigen Nacht. Alle halbe Jahre wechseln die Gezeiten. Für deine Zwecke sollten sie jedoch genügen.“

Die Worte klangen noch immer durch Fujis Kopf. Sie irritierten ihn. Der Kälte entgegenfliegen? Er glaubte zu verstehen, was sie damit meinte, nur … Was meinte sie mit dem ewigen Tag? Oder der ewigen Nacht?

Nachdenklich wandte er sich nach Norden und machte er sich auf den Weg. Er beobachtete derweilen, wie Sabine ihren Weg über den Himmel fortsetzte. Wie sie so vor sich hin lachte …

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Fujis Alpe

Alles was Fuji zu Sabine sagte, führte zum selben Ergebnis. Immer und immer und immer und immer wieder. Seine Worte drangen einfach nicht zu ihr durch! Und wenn doch?

Dann vermutete sie, dass die Wolke böse Absichten hätte!

Es war zum verrückt werden …

„Die Tage sind viel zu kurz, um irgendetwas zu bewirken! Was nützt eine Erklärung, wenn du sie eh nur vergisst? Der Tag ist viel zu kurz, um nach einem stetig wiederholenden Gespräch noch Zeit miteinander zu verbringen!“, schrie er in den Himmel.

„Still. Nervbold“, erwiderte eine andere Wolke plötzlich.

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Fujis endloser Morgen

Mittlerweile hasste Fuji den Morgen.

Erschöpft flog die kleine Wolke dem dämmernden Horizont entgegen. Seine Augen fokussierten sich auf einen kleinen Fleck in der Ferne. Dort hinten, dort konnte er schon ihren Schimmer ausmachen. Genau dort hinten würde Sabine erneut erscheinen.

Und sie würde sich wieder an nichts erinnern.

Betrübt blieb die kleine Wolke stehen und atmete tief durch.

Nein. So durfte er nicht an die Sache herangehen! Er durfte es nicht! Er musste sich zusammenreißen! Für sie. Für die Sonne. Für seine Sabine!

Sie war doch seine Freundin …

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Fujis Sabine

„Hallo, Sabine!“, grüßte Fuji die Sonne, als die ersten Strahlen nach einer weiteren Nacht über den Horizont krochen, „Wie geht es dir?“

„Huch! Hallo! Hallo! Hallo, oh schöne Welt!”, sang sie begeistert, ohne ihn zu erblicken, „Hallo! Oh! Schaut mal, wie hoch ich steigen kann! Schaut her! Schaut her!“

„Ja, das machst du toll, Sabine“, bestätigte er ihre Euphorie.

„Ich kann sogar- Moment. Sprichst du mit mir?“

Endlich senkte sich ihr Blick auf ihn und die kleine Wolke lächelte sie freundlich an.

„Natürlich, meine Freundin. Wie geht es dir, Sabine?“

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Neues Profilbild!

©Medra Yawa

Huhu!

Heute nur ein kleiner Einschub von mir. Denn ich habe mein Profilbild überarbeitet. Immerhin soll es zum nächsten Buch passen, das sich schon in fleißiger Bearbeitung befindet

Ich hoffe es gefällt Euch und wünsche einen schönen Sonntag!

Medra