
Für Zukunft, Träume — nicht zur Zier
Lernt man drei Stunden oder vier.
Man paukt, man kämpft die ganze Nacht,
Bleibt wach bis lange nach halb acht.
Alles für die große Sehnsucht.
Alles für des Wunsches Zuflucht.
Da kommt es von oben geflogen,
Man möge auf die Weisen hören.
Sie hätten alle aufgezogen,
Da dürfte man sich nicht empören.
Also wird es mit Fragen versucht
Also wird das Gespräch gesucht
Also wird Hilfe ersucht:
Meinungen und Fakten
Vorlieben und Macken
Hören die Weisen nur Attacken?
„So war es halt schon immer!“
„So soll es weiter sein!“
„Mein Bauchgefühl täuscht nimmer!“
„Sage mir niemals nein!“
Wendet man das Lehrbuch an,
Fragen Weise, was man kann.
Setzt man deren Worte um,
Schnappt die Falle zu mit Wumps!
So wäre es nie gewesen.
Der Weise ist zu belesen.
Gewiss verwechsle man da was,
Gewiss war es ja nur ein Spaß!
Das Lehrbuch vorwurfsvoll blickt.
Es wirkt im Herzen geknickt.
Es hat die Sonne nie gesehen,
Kann Einbildung nicht als Bildung verstehen…




