Fujis Sabine

„Hallo, Sabine!“, grüßte Fuji die Sonne, als die ersten Strahlen nach einer weiteren Nacht über den Horizont krochen, „Wie geht es dir?“

„Huch! Hallo! Hallo! Hallo, oh schöne Welt!”, sang sie begeistert, ohne ihn zu erblicken, „Hallo! Oh! Schaut mal, wie hoch ich steigen kann! Schaut her! Schaut her!“

„Ja, das machst du toll, Sabine“, bestätigte er ihre Euphorie.

„Ich kann sogar- Moment. Sprichst du mit mir?“

Endlich senkte sich ihr Blick auf ihn und die kleine Wolke lächelte sie freundlich an.

„Natürlich, meine Freundin. Wie geht es dir, Sabine?“

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Minki und das Versteckspiel

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Es klingelte. Dann donnerte es. Und nochmal lauter. Und lauter!

Minkis Ohren spitzten sich an. Sein restlicher Körper verschmolz mit dem Sofa. Erst sah er zu seinem lächelnden Retter. Dann lauschte er den Schritten seiner Frau. Die Zweibeinerin näherte sich der Geräuschkulisse. Sie klimperte mit den Metalldingern.

Und dann war das größere Wesen in seinem Reich.

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Fujis Sonne

Als die Sonne endlich erneut aufging, hatte sie ihn natürlich wieder vergessen.

Die kleine Wolke war überrascht, wie sehr es sie verletzte. Dabei hatte er es doch gewusst. Er hatte gewusst, dass sie die Welt als kindlicher Feuerball erblicken würde. Er hatte gewusst, dass sie ein frisches Leben beginnen würde. Er hatte gewusst, dass es auch ein kurzlebiges Leben sein würde.

Trotzdem tat es so weh.

Die Sterne hatten das Dasein der Sonne als Fluch betitelt. Aber konnte ein Fluch so grausame Auswirkungen haben? So wie die Dinge lagen, war die Sonne jeden Tag nur ein Schatten ihrer Selbst. Sie war nie komplett. Nie erinnerte sie sich. Nie konnte sie Freundschaften schließen. Und nie konnte sie aus ihrer Vergangenheit lernen.

Sprach deswegen niemand ihr?

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Minki und die endlosen Stufen

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Er hechelte.

Wer Minki kannte, wusste, dass er das nicht sonderlich oft tat. Aber derzeit blieb ihm nichts anderes übrig. Er musste diese komischen Steine in aller Eile erklimmen! Die irre Zweibeinerin war ihm dicht auf den Fersen. Sie setzte ihm eilig nach und so tat der Kater das einzige, was ihm in den Sinn kam-

Er flüchtete sich in einer Spirale die Steine hinauf. Immer weiter. Immer höher. Denn: Oben wären seine Verstecke. Oben wäre er in Sicherheit. Oben hätte sein Retter sicherlich bereits die Tür aufgesperrt, um den Kater mit Fressen zu begrüßen!

Alles, was Minki dafür tun musste, war, hinauf zu hetzen.

Während ihn die irre Zweibeinerin verfolgte.

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Fujis Unglauben

Die Erde drehte sich? Bitte was? Wie war das möglich? Wie sollte sich etwas so Großes drehen können? Und wie sollten die Sterne auch am Tage im Himmel stehen? Immerhin sah Fuji sie nicht. Und müssten sie nicht zu erblicken sein? Nein. Das konnte nicht stimmen!

Aber sie wussten, dass er der Sonne gefolgt war. Und dass, obwohl die demente Sonne ja nicht einmal selbst ihre Reise mitbekommen hatte. Diese hatte Fuji bis zu ihrem Untergang widersprochen. Die Sterne hingegen hatten eine Erklärung für das Verhalten des gewaltigen Himmelskörpers. Egal, wie abwegig diese auch erschien.

Ob er den Worten trauen konnte?

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