Minki und der Umzug

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Über Tage waren die Zweibeiner… anders. Sie rannten umher. Packten Dinge in Kisten. Stapelten die Kisten. Verschwanden. Kamen wieder. Nahmen die eckigen Bäume auseinander. Stellten die Wände der Bäume fein säuberlich zusammen. Gingen dann wieder. Kamen mit mehr Kisten wieder.

Kisten über Kisten über Kisten.

Für Minki war es das reinste Paradies!

Zufrieden mit den neuen Klettermöglichkeiten ignorierte er sogar ihr ulkiges Verhalten. Denn so wichtig konnte es sicherlich nicht sein. Immerhin schienen sie es nicht für nötig zu befinden, ihn einzuweihen. Wahrscheinlich war es nur eine Phase der Zweibeiner. Nicht weiter tragisch.

Er bekam immerhin wie gewohnt Essen. Er konnte sich wie gewohnt in der Sonne aalen. Er schlief wie gewohnt auf dem Bett seines Retters.

Und dann kamen eines Tages noch weitere Zweibeiner in die Wohnung, die Minkis Schlafplätze wegtrugen.

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Minki und das Versteckspiel

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Es klingelte. Dann donnerte es. Und nochmal lauter. Und lauter!

Minkis Ohren spitzten sich an. Sein restlicher Körper verschmolz mit dem Sofa. Erst sah er zu seinem lächelnden Retter. Dann lauschte er den Schritten seiner Frau. Die Zweibeinerin näherte sich der Geräuschkulisse. Sie klimperte mit den Metalldingern.

Und dann war das größere Wesen in seinem Reich.

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Minki und die endlosen Stufen

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Er hechelte.

Wer Minki kannte, wusste, dass er das nicht sonderlich oft tat. Aber derzeit blieb ihm nichts anderes übrig. Er musste diese komischen Steine in aller Eile erklimmen! Die irre Zweibeinerin war ihm dicht auf den Fersen. Sie setzte ihm eilig nach und so tat der Kater das einzige, was ihm in den Sinn kam-

Er flüchtete sich in einer Spirale die Steine hinauf. Immer weiter. Immer höher. Denn: Oben wären seine Verstecke. Oben wäre er in Sicherheit. Oben hätte sein Retter sicherlich bereits die Tür aufgesperrt, um den Kater mit Fressen zu begrüßen!

Alles, was Minki dafür tun musste, war, hinauf zu hetzen.

Während ihn die irre Zweibeinerin verfolgte.

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Minki und das größere Wesen

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Das kleine Wesen blieb nicht lange klein.

Minki hätte es am liebsten verfluchen wollen! Der Kater hatte dem Geschöpf von Anfang an nicht vertraut. Es hatte ihn seit jeher besorgt. Er war von dem Winzling so sehr schikaniert worden! Seine Ohren wurden gepeinigt. Seine Nase wurde ausgeräuchert. Sein Schwanz wurde massakriert!

Und endlich wusste er auch warum. Bei diesem Wesen handelte es sich um einen weiteren Zweibeiner. Einem ziemlich dummen Zweibeiner.

Der Kater sprang auf einen niedrigen eckigen Baum. Hier konnte ihn der Winzling bislang noch nicht erreichen. Hier war er noch sicher vor diesen mickrigen Händen, die ständig nach ihm langten. Sicherlich würde die Frau seines Retters mit ihm schimpfen. Immerhin wusste er, dass er hier eigentlich nichts zu suchen hatte. Aber wenn Minki die Wahl zwischen ein paar bösen Worten und diesem winzigen Monster von einem Zweibeiner hatte, dann war die Wahl bereits gefällt.  

Forschend glitten seine Augen über den Kasten, in dem das Wesen hing. Die zwei Beine des Geschöpfs strampelten wild umher, während das Gerüst des Kastens den Körper aufrecht hielt. Die Arme des Felllosen kamen kaum über die Gefängniszelle, in der es festhing. Dennoch streckte es sie fordernd nach dem Kater aus und gab dabei immer dieselben seltsamsten Laute von sich.

Minki fauchte.

Das Wesen lachte.

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Minki und Kitty II

(Nach sehr vielen wahren Geschichten)

Drei Tage musste er diese Kitty nun schon ertragen. Drei. Tage. Und dabei war doch jede einzelne Minute mit ihr bereits eine eigene Hölle!

Vorsichtig blickte Minki an einem eckigen Baum vorbei. Er hatte gehört, wie die Zweibeinerin sie zum Abendessen gerufen hatte. Und wahrlich! Da stand die Felllose mit seinem Napf-

-und einem weiteren.

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