Fujis Reise

„Flieg mir aus den Augen, Nervbold! Aber flieg der Kälte entgegen. Dann kommst du an den Ort des ewigen Tages … oder der ewigen Nacht. Alle halbe Jahre wechseln die Gezeiten. Für deine Zwecke sollten sie jedoch genügen.“

Die Worte klangen noch immer durch Fujis Kopf. Sie irritierten ihn. Der Kälte entgegenfliegen? Er glaubte zu verstehen, was sie damit meinte, nur … Was meinte sie mit dem ewigen Tag? Oder der ewigen Nacht?

Nachdenklich wandte er sich nach Norden und machte er sich auf den Weg. Er beobachtete derweilen, wie Sabine ihren Weg über den Himmel fortsetzte. Wie sie so vor sich hin lachte …

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Fujis Sabine

„Hallo, Sabine!“, grüßte Fuji die Sonne, als die ersten Strahlen nach einer weiteren Nacht über den Horizont krochen, „Wie geht es dir?“

„Huch! Hallo! Hallo! Hallo, oh schöne Welt!”, sang sie begeistert, ohne ihn zu erblicken, „Hallo! Oh! Schaut mal, wie hoch ich steigen kann! Schaut her! Schaut her!“

„Ja, das machst du toll, Sabine“, bestätigte er ihre Euphorie.

„Ich kann sogar- Moment. Sprichst du mit mir?“

Endlich senkte sich ihr Blick auf ihn und die kleine Wolke lächelte sie freundlich an.

„Natürlich, meine Freundin. Wie geht es dir, Sabine?“

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Fujis Zeitreise

„Wie viele Metallvögel es wohl gibt?“, fragte sich Fuji, als er dem nächsten auswich.

Viel zu viele hatten bereits durch ihn hindurchfliegen wollen. Mal waren es kleine. Mal große. Mal hatten sie Rotorblätter. Mal starre Flügel mit Turbinen. Aber immerzu waren sie mit derselben Höflichkeit ausgestattet. Einer Höflichkeit, die jegliche Entschuldigungen verbat.

Und das, obwohl sie die Wolke beinahe zerstörten!

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