ZHuF: Prolog – Schmerzende Realität

Einmal ab.

Einmal ran.

Einmal raus.

Einmal rein.

Linksherum.

Rechtsherum.

Weil ich‘s kann!

Leben sang. Sie sang mit wiedergefundener Neugier. Mit Aufregung. Mit solchem Lebenswillen, dass sie sich selbst beinahe nicht wiedererkennen konnte.

Lachend beugte sie sich näher an die andere heran. Sie beäugte ihren Schmerz. Ihre Verzweiflung. Die stummen Bitten einer Verstümmelten.

Für wozu sollte ihr Spielzeug sprechen können?

Für wozu sollte es laufen können?

Für wozu sollte es frei sein?

Sie schenkte ihrem Spielzeug neues Licht, neue Kräfte und schenkte ihm einen Augenblick der Genesung.

Dann ging es weiter.

Es lebte, um ihr zu dienen!

Fujis Sabine

„Hallo, Sabine!“, grüßte Fuji die Sonne, als die ersten Strahlen nach einer weiteren Nacht über den Horizont krochen, „Wie geht es dir?“

„Huch! Hallo! Hallo! Hallo, oh schöne Welt!”, sang sie begeistert, ohne ihn zu erblicken, „Hallo! Oh! Schaut mal, wie hoch ich steigen kann! Schaut her! Schaut her!“

„Ja, das machst du toll, Sabine“, bestätigte er ihre Euphorie.

„Ich kann sogar- Moment. Sprichst du mit mir?“

Endlich senkte sich ihr Blick auf ihn und die kleine Wolke lächelte sie freundlich an.

„Natürlich, meine Freundin. Wie geht es dir, Sabine?“

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B: Nur eine Story

Chem Wak beobachtete das Gebäude vor ihm. Es war groß. Modern. Edel. Kurzum: ein Sinnbild von Reichtum und Ästhetik. Er hatte so etwas bereits abfällig erwartet. Dieser Luxusbunker erklärte stumm so viele Ungerechtigkeiten, die-

Ruckartig schüttelte er seine Gedanken ab. Stattdessen bedeutete er seinem Fahrer, hier auf ihn zu warten, ehe er durch den Schnee zum extravaganten Haus hinüber watschelte.

Ein Dienstmädchen öffnete ihm.

„Mr. Belial? Die werte Dame erwartet Sie bereits. Darf ich Ihnen Ihre Jacke abnehmen?“, ihre Worte waren von einer kühlen Höflichkeit geprägt.

Nicht von Wärme.

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Neues Profilbild!

©Medra Yawa

Huhu!

Heute nur ein kleiner Einschub von mir. Denn ich habe mein Profilbild überarbeitet. Immerhin soll es zum nächsten Buch passen, das sich schon in fleißiger Bearbeitung befindet …

Ich hoffe es gefällt Euch und wünsche einen schönen Sonntag!

Medra

Motte

Motte,
So nanntest du mich.
Ein Name, der so vieles verspricht.
Ein Wesen – ganz klitzeklein.
Immer angezogen vom Schein.

Motte,
Sie versteckt sich im Laub
Mit Flügeln voll Staub
Mit Fühlern so zart
Ist sie von anderer Art.

Motte,
Denn was soll ich
Mit Titeln wie kleiner Wicht,
Krümel oder Knutschkugel
Bin ich denn euer Pudel?!

Motte,
Ein einzigartiger Name,
Ich schließe ihn in meine Arme.
Ich nehme ihn an,
Lasse nichts anderes heran.

Motte,
Ich halte fest an dem Klang,
Ich halte fest an dem Gesang.
An dem Gesang vom Licht,
Das so vieles verspricht.

Eine Motte.
Das bin ich.