
Still schlich sich Jane durch die düstere Wohnung. Die Schatten krochen an ihr hoch. Umwoben sie wie eine sanfte Liebkosung. Eine Zärtlichkeit, die ihr so vertraut war. Die sie weiter den Flur entlanglaufen ließ, obwohl sie kaum die Formen in der Schwärze ausmachen konnte.
Sie war viel zu spät dran. Wenn ihr Vater daheim war, wenn er bemerken würde, dass sie nun erst nach Hause käme, würde er sie nicht nur belehren. Er würde seine angedrohten Konsequenzen wahr machen – er würde vielleicht noch ihre Schwester mit hineinziehen!
Ihre Schwester, die zwar älter, aber so viel zerbrechlicher und naiver war. Dieser Mistkerl von einem Vater würde sie-
„Du bist spät dran.“
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