Akte: Michael

In etwas über einem Monat soll Merichaven: Getaway erscheinen. Da wird es doch mal höchste Eisenbahn, das Cover zu offenbaren, oder?

Hm~ Ja und nein.

Da man die Akten auf den Büchern leider nicht komplett sehen kann, hielt ich es für Verschwendung, Euch nur das eine Bild hinzuklatschen. Stattdessen gibt es jeden Sonntag eine der Akten in der Nahaufnahme zu sehen. Angefangen mit Michaels.

Bereit oder nicht, es geht los! C:

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Das Bambusblatt

An dieser Stelle möchte ich gerne auf einen Eintrag im oben erwähnten »Das Bambusblatt« hinweisen!

Auf dem Blog werden nun nämlich neben Bücherrezensionen auch Buchempfehlungen geführt. Diese sollen in Zeiten von Corona und den dadurch ausfallenden Messen/Lesungen, helfen, dem Lesestoff eine bessere Bühne zu geben.

Unter anderem ist nun auch »Merichaven: Kidnapped« dort vertreten.

Außerdem habe ich mich dazu entschlossen, bei »Das Bambusblatt« die erste richtige Inhaltsangabe zu der Geschichte zu veröffentlichen. Eine absolute Seltenheit, da ich sonst nicht viel von solchen Texten halte C;

M: Unter dem Regenschirm

Zitternd umschlungen Janes Arme ihren dünnen Leib. Der kühle Herbstregen durchnässte ihre Kleidung, sodass ihre Kleidung unangenehm an ihr haften blieb. Er ließ sie frösteln. Und er verbarg die Flecken, deren rostigen Farben in Merichavens Trostlosigkeit nicht aufzufallen vermochten.

Drei Blöcke entfernt erklang eine Polizeisirene.

Jane seufzte. Sie legte den Kopf in den Nacken und gab sich dem Regen hin. Sie wusste, was die Polizisten vorfinden würden. Sie wusste, warum sie diesen Horror in ihren Akten aufnehmen mussten. Und sie wusste, dass der Täter, dass sie es nicht gern getan hatte.

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M: Durch Mark und Bein

Sophie hörte das Klingeln einiger Fahrräder und prompt zog sie den Kopf ein. Sie wartete. Lauschte.

Doch fuhren ihre Mitschüler an ihrem Haus vorbei.

Vorsichtig schielte sie an den Blumen vorbei, die die Veranda in ein verstecktes Paradies verwandelten. Auf der Einfahrt konnte sie ihren kleinen Bruder sehen. Tyler spielte mit seinem Freund Jimmy dort. Sie hatten den Boden mit Kreide bemalt und begannen gerade, sich Geschichten zu den wirren Bildern auszudenken.

Ach, was würde Sophie nicht dafür tun, in diese unbeschwerte Zeit der Kindheit zurückzukehren!

Stattdessen schob sie ihr Tagebuch beiseite, griff nach ihren Hausaufgaben und kämpfte mit Zinsrechenproblemen und Übersetzungen. Sie mochte weiterführende Schulen nicht. Der Stoff war anstrengender. Die Hausaufgaben zeitintensiver. Die Mitschüler …

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M: Zu viel des Guten

„Bitte hört auf zu schreien!“, bat sie die Zwillinge erschöpft.

Nur blieben die beiden Mädchen unbeeindruckt von Janes Verzweiflung.

„Soll ich-“

„Du hast Sophie beim letzten Mal beinahe Kuhmilch gegeben, also nein!“, herrschte sie ihren Mann an, „Marsch, zu deinem neuen Job. Du machst mir sonst nur noch mehr Arbeit!“

Mit eingezogenem Kopf hetzte ihr Mann durch das Apartment, das sie sich in Centy gemietet hatten. Ein kleines, überschaubares Ding deren Miete sie sich geradeso von seinem Gehalt leisten konnten. Janes ganzes Leben hatte sich in eine stressige Nullrechnung verwandelt, die vor zwei Wochen nur noch schlimmer geworden war, als ihre Töchter auf die Welt kamen.

Wer hätte geahnt, dass Babys so viele Windeln verbrauchten?

„Es kam übrigens wieder Post für dich“, bemerkte Danni, ehe ihr wütender Blick ihn endgültig aus der Wohnung vertrieb.

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