Uneinsichtig ins Verderben

Das Lachen erklang.
Die Abscheu gelang.
Gemeinsam erfüllten sie den Raum.

„Pflanzet einen Baum.

Lasset ihn sprießen,
Die Äste hoch hinauf fließen…
Lasset ihn recken,
Sich strecken,
Die Wolken lecken,
Den Himmel verdrecken…

Isset es kein Abschaum,
Dieser Baum?
Er ist natürlich,
Unwillkürlich
Ein Alptraum.

So wachset er und -Was?
Macht er etwa die Erde nass?
So raubt er doch Wasser,
So raubt er Platz,
Dieser mickrige, kleine Spast!
Wandelt stumm
Die Luft um.

Das kann doch nicht weiter wichtig sein!“,

Sagte er stur
Und ging ein.

Das Alte erkennt selten,
Die Wunder dieser Welten.
Die kleinen, unscheinbaren Dinge,
Die ihren Hals retten wollten
Aus der drohenden Schlinge.

Sie hatten die Fehler erkannt,
Einsicht erlangt,
Konsequenzen verlangt,
Probleme benannt,
Die Situation nicht länger

Verkannt.

Ein Kommentar zu „Uneinsichtig ins Verderben

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