B: Drohendes Unheil

Chem Waks Träume waren schon immer anders gewesen. Sein Kopf suchte ferne Welten auf, wenn er in die Trance fiel. Welten, die einem Menschen zu sonderbar, zu seltsam erscheinen würden. Doch für ihn? Für ein Wesen, das verdammt wurde, da es nicht die Zukunft seiner eigenen Welt sehen konnte?

Dafür jedoch die Zukunft von Liliths Heimat?

Nachdenklich musterte er die Wesen, die durch seinen Traum wanderten. Wesen, die mit Gesten und Gerüchen kommunizierten. Die Lichter ausstrahlten, um sich Gehör zu verschaffen. Die schrien. Die ihre Gedanken übertrugen ….

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M: Abschied nehmen II

Verärgert riss Angeline das fünfte Blatt aus ihrem Schreibblock und starrte verbissen auf die neue leere Seite.

Den ersten Brief hatte sie bereits im ersten Satz abgebrochen. Beim zweiten war sie fast bis zum Ende gekommen, ehe ihre Gefühle ausbrachen. Im dritten hatte sie innegehalten, weil sich die Worte in ihrem Kopf zu kühl angefühlt hatten. Und der letzte?

Sie konnte Michael nicht schreiben, dass sie ginge und wiederkäme! Er würde sonst nach einem Grund suchen. Er wüsste, dass sie nicht in ihr Elternhaus und zu Tyler zurückkehren würde, nur um ihn nach einem Jahr wieder sich selbst zu überlassen. Es wäre zu herzlos ihrem Bruder gegenüber! Nein. Sie durfte kein Wiedersehen in Aussicht stellen. Sie musste …

Schluss machen? Ja- Nein! Doch. Sie wollte nicht! Nein! Nein! NEIN!

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