Timothy – Die letzte Hürde

„Nein. Nein. Nein. Nein!“, ich beobachtete, wie Elisabeth auf ihr Bett einschlug, „Das darf nicht- Nein!“

Obwohl ihr Anblick von Schmerz geprägt war, so konnte ich nur Freude verspüren. Freude, die sich auch über Julies Lippen schlich, als ich ihr das Bild von Elisabeths Gemächern zeigte:

Ein offenes Fenster. Die brennenden Kirche in der Ferne. Die verzweifelte Elisabeth in ihrem Bett.

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Timothy – Der Schatten der Rache

Es dauerte, Bernhard in das Gröbste einzuweihen. Nicht in alles. Das wäre zu fatal. Und dann könnte unser Vorgehen zu leicht auf Julie zurückfallen. Von daher berichtete sie ihrem neuen Gemahl zuerst von der ausgetauschten Dienerschaft. Sie gab an, dass die vorherigen Angestellten mehr Lohn bekommen hätten. Und dass nun im Osten des Anwesens Zimmer gesperrt waren. Etwas, was gewiss am Geldmangel lag, oder? Dennoch war das Anwesen selbst ein stattliches Sümmchen wert …

Zu jedem ihrer Worte nickte Bernhard eilig. Er konnte ja nicht ahnen, dass die totgeglaubte Elisabeth in den verstaubten Räumen versteckt wurde. Oder dass der Herr des Hauses ein Geizkragen war.

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Timothy – Ein Funken Missmut

Zwei Wochen benötigte Bernhard, ehe er sich blicken ließ. Zwei Wochen, in denen er per Brief mit Alexander diskutierte und am Ende sogar diesen anflehte. Zwei Wochen, in denen ich jeden dieser Briefe mitlas. Doch ließ sich der ältere Bruder nicht umstimmen:

Bernhard hatte Julie einen Antrag persönlich zu machen und vor ihr den Himmel herab zu lügen!

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Timothy – Die Farben des Verrats

Erst als wir am Abend in ihrem Zimmer beisammen saßen, schwebte ich erneut in Julie hinein, um so meine neusten Erinnerungen mit ihr zu teilen. Die Briefe, die Alexander diesmal bekommen hatte. Jene, die er nachmittags geschrieben hatte, während Julie mit Maria Tee trank. Die Dienstbotengänge, die von Tag zu Tag leerer erschienen.

Marias Vater entließ wahrscheinlich bereits die ersten Angestellten, damit der spätere Austausch der Bediensteten leichter von statten gehen würde. Damit keiner mehr Elisabeth erkannte. Damit seine Tochter die neue Lady des Hauses werden könnte …

Kranker Mistkerl.

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Timothy – Der Schatten der Wahrheit

Es dauerte mehrere Stunden, ehe Maria sich von Julie verabschiedete. Viel zu lange wollte sie bei ihrer Freundin ausharren und sich um diese kümmern. Dennoch stand Julie sofort aus ihrem Bett auf, sobald ihre Freundin sie endlich verließ.

Erschrocken wirbelte ich um Julie herum. Auch ich war der Meinung, dass sie sich ausruhen sollte! Ich wusste nicht, ob ich sie verletzt hatte. Immerhin war es das erste Mal gewesen, dass ich in einem anderen Menschen gesteckt hatte.

Dass ich für diesen gesprochen hatte …

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