M: Unter dem Regenschirm

Zitternd umschlungen Janes Arme ihren dünnen Leib. Der kühle Herbstregen durchnässte ihre Kleidung, sodass ihre Kleidung unangenehm an ihr haften blieb. Er ließ sie frösteln. Und er verbarg die Flecken, deren rostigen Farben in Merichavens Trostlosigkeit nicht aufzufallen vermochten.

Drei Blöcke entfernt erklang eine Polizeisirene.

Jane seufzte. Sie legte den Kopf in den Nacken und gab sich dem Regen hin. Sie wusste, was die Polizisten vorfinden würden. Sie wusste, warum sie diesen Horror in ihren Akten aufnehmen mussten. Und sie wusste, dass der Täter, dass sie es nicht gern getan hatte.

Weiterlesen

Die Zukunft

Die Flammen sie zerren
Die Zukunft hinfort.

Die Meere sie fluten
Hoffnung immerfort.

Veränderungen fordern
– schlussendlich –
Die Leben – sofort!

Denn was man auch wünscht,
Denn was man auch glaubt,
Ist nichts zu alledem,
Was uns den Atem raubt.

So lasset den Komfort ruh’n.
So lasset Effort erblüh’n!

Anstrengungen werden belohnt,
Mit Jahrzehnten in denen
Gefüllt von Streben
Nachwuchs hier wohnt.

Kinder, die sich freuen,
Die nicht die Sonne scheuen,
Die Regenbogen sehen,
Die Polarlichter verstehen.

Und all die Tierarten,
Die sich allein finden im Garten
Die gerettet wurden von Taten,
Winzigen Schritten, die Gutes wahren.

Ist das nicht ein besseres Bild?
Als das, in dem
Die Menschheit die Welt grillt?

Viele wollen helfen,
Erzählen viel,
Handeln nur selten.

Doch ist das nicht genug.

Der Mord der Erde
Wird nicht gestoppt
Von dem Wort der Ehre.