Timothy – Die Nachbarn

Während Timmy die nächsten Tage immer in die Stadt ging, um Arbeit zu suchen oder gar die Leute im Hafen ausfragte, um alles Erdenkliche zu lernen, blieb ich bei Julie. Nun. Das behauptete ich zumindest vor ihm.

Stattdessen zog auch ich meine Runden. Ich wusste, dass meine geisterhafte Existenz nicht viel bewirken konnte. Nicht so. Aber ich konnte Informationen beschaffen. Ich konnte die Menschen kennenlernen. Ich konnte schauen, wer Hilfe bräuchte. Wer Arbeit hätte. Wen man meiden sollte. Dadurch konnte ich Timmy notfalls den richtigen Weg weisen. Ich konnte den Geschwistern eine Zukunft ermöglichen!

Ich durfte sie nur nicht bei meinen Ausflügen vergessen …

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M: Kollateralschaden

Erschrocken schnappte Matt nach Luft, als die kleine Flamme am Herd wirklich aufloderte. Er hätte sie eigentlich erwarten müssen. Sie hatten hier ja einen Gasherd und das leuchtende Feuerchen erschien jedes Mal, wenn seine Mutter kochte. Nur …

Seine Mutter schlief noch selig nebenan.

„Meinst du, das muss noch doller?“, fragte sein Bruder leise und drehte unruhig am Knauf herum.

„Hm … Je heißer es ist, desto schneller müsste das Essen fertig sein und desto früher können wir Mama wecken, oder?“, gab Matt zu bedenken.

Das schien Lucas zu überzeugen. Sicher drehte er den Knauf auf die höchste Stufe und warf Eier und Speck in die Pfanne.

„Du machst dafür Kaffee“, flüsterte der Ältere.

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