Das Lachen erklang. Die Abscheu gelang. Gemeinsam erfüllten sie den Raum.
„Pflanzet
einen Baum.
Lasset ihn sprießen, Die Äste hoch hinauf fließen … Lasset ihn recken, Sich strecken, Die Wolken lecken, Den Himmel verdrecken …
Isset es kein Abschaum, Dieser Baum? Er ist natürlich, Unwillkürlich Ein Alptraum.
So wachset er und- Was? Macht er etwa die Erde nass? So raubt er doch Wasser, So raubt er Platz, Dieser mickrige, kleine Spast! Wandelt stumm Die Luft um.
Das kann
doch nicht weiter wichtig sein!“,
Sagte er stur Und ging ein.
Das Alte erkennt selten, Die Wunder dieser Welten. Die kleinen, unscheinbaren Dinge, Die ihren Hals retten wollen Aus der drohenden Schlinge.
Sie hatten die Fehler erkannt, Einsicht erlangt, Konsequenzen verlangt, Probleme benannt, Die Situation nicht länger
Begonnen vor über zwei Jahrzehnten, Flogen Buchstaben über die Seiten, Skizzierten auf wundersame Weisen, Durchbohrten mit valyrischem Eisen, Ein Erstreben, Westeros‘ einzig Lohn- Verstrickten sich in den eisernen Thron.
So verbündeten die Häuser sich schnell, So zerbrachen Freundschaften im Duell. Stark, Tully, Targaryen, Martell, Lannister, Baratheon, Tyrell, Arryn, Frey, Bolton sowie Mormont- Kämpften für einen einzigen Grund.
Sie alle wollten an die Spitze, Machten darüber keine Witze, Belauschten Konkurrenten am Hof, Rissen Kinder aus der Mutter Schoß.
Könige starben wie die Fliegen. Feuer und Blut begann zu siegen. Die Schulden wurden eingenommen. Und der Winter vermag zu kommen.
Drum mussten die Häuser wählen. Drum mussten die Häuser zählen. Jede einzelne Seele müsse helfen, Und so zerbarsten mancher Manns Welten.
Ob alte Götter oder neue, Ob Verrat oder Treue, Wurden Hochzeiten ausgerichtet, Über Tote hämisch berichtet.
So schied der Glauben dahin, Der Fremde bekam einen anderen Sinn, Die Nachtwache wurde vergessen, Die Wildlinge flüchteten wie besessen.
Eine Geschichte, die nun bald endet, Die Leser und Zuschauer verändert- Über Zauberei, Betrug, Sklaven und Drachen Oder ewig über eine Mauer zu wachen, Erzählt sie von tragischen Leben Und wie sie viel zu schnell vergehen.
Es ist ein Lied von Eis und Feuer.
Ein kleiner Tribut zum Auftakt der letzten Staffel – auch wenn dieser eigentlich bereits gestern war.
Danke, George RR Martin und HBO, dass ihr eine so klasse Serie produziert habt. Ich kann das Ende kaum erwarten und verweise natürlich bei allen eingebauten Zitaten auf die Originalwerke. (TV-Serie: Game of Thrones; Buchserie: Das Lied von Eis und Feuer)