M: Zu viel des Guten

„Bitte hört auf zu schreien!“, bat sie die Zwillinge erschöpft.

Nur blieben die beiden Mädchen unbeeindruckt von Janes Verzweiflung.

„Soll ich-“

„Du hast Sophie beim letzten Mal beinahe Kuhmilch gegeben, also nein!“, herrschte sie ihren Mann an, „Marsch, zu deinem neuen Job. Du machst mir sonst nur noch mehr Arbeit!“

Mit eingezogenem Kopf hetzte ihr Mann durch die Apartmentwohnung, die sie sich in Centy gemietet hatten. Ein kleines, überschaubares Ding deren Miete sie sich geradeso von seinem Gehalt leisten konnten. Ihr ganzes Leben hatte sich in eine stressige Nullrechnung verwandelt, die vor zwei Wochen nur noch schlimmer geworden war, als ihre Töchter auf die Welt kamen.

Wer hätte geahnt, dass Babys so viele Windeln verbrauchten?

„Es kam übrigens wieder Post für dich“, bemerkte Danni, ehe ihr wütender Blick ihn endgültig aus der Wohnung vertrieb.

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Fujis Zeitreise

„Wie viele Metallvögel es wohl gibt?“, fragte sich Fuji, als er dem nächsten auswich.

Viel zu viele hatten bereits durch ihn hindurchfliegen wollen. Mal waren es kleine. Mal große. Mal hatten sie Rotorblätter. Mal starre Flügel mit Turbinen. Aber immerzu waren sie mit derselben Höflichkeit ausgestattet. Einer Höflichkeit, die jegliche Entschuldigungen verbat.

Und das, obwohl sie die Wolke beinahe zerstört hätten!

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