Märchenstunde: Der Fluch eines Namens III

Obwohl Pans Schlaf traumlos verlaufen sollte, so suchte ihn dennoch eine Erinnerung heim. Eine, in der er ein totes Mädchen vor sich sah. Bacchus presste es an seine Brust. Er weinte um sie. Schüttelte ihren Körper. Rief immer wieder ihren Namen.

Selene.

Das war doch auch der Name des Mondes, oder? Pan hörte sich selbst spielen. Das Lied der Trauer. Ja. Das war ihm als erstes für Bacchus eingefallen. Er hatte damals nicht auf ihren Namen geachtet. Viel zu groß war sein Mitleid gewesen.

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K: Ein neuer Bruder III

Erschöpft kam Maggie wieder im Stützpunkt an. Sie grüßte die Macian stumm. Sah zu, wie die Wachen das Fahrzeug kontrollierten. Wartete, bis SveA sie in ihre Räume zurückgeleitete. Bis Yuki von ihren Schultern sprang und sich auf der Sofalehne ausstreckte.

Sobald die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, nahm sie die Hand von ihrer Narbe. Maggie hatte unterwegs bereits das Kribbeln bemerkt. Es hatte sie überrascht, dass TJ sich erst gemeldet hatte, nachdem sie das Gruselhaus verließ. Und nicht schon vorher, als sie noch mit SR und Jessi gesprochen hatte.

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Verschluckt

Der Wind rennt durch Äste, durch Blätter.
Er singt vom stürmischen Wetter.
Er tanzt zu seinem eigenen Lied,
Ein Lied, das nur er liebt.

Denn der Rhythmus ist fordernd,
Denn die Töne sind lodernd,
Denn die Melodie ist in Moll.
Denn so zahlst du den Zoll.

Den Zoll des Verschluckens.
Den Zoll des Geheules.
Den Zoll des Verbergens.
Den Zoll des Diebstahles!

Der Wind ist ein Dieb!
Ein Dieb, den niemand sieht.
Ein Dieb der Worte.
Ein Dieb mit forte!

Sprichst du leis,
Hört man dich nicht.
Brüllst du laut,
Lacht er dir ins Gesicht!
Er achtet keinen Schweiß,
Verschenkt lieber stets Laub –

Blätter mitten in den Mund,
Eh er sich lacht rund!

B: Die Kirche der alten Schule III

Noch immer starrte Lilith auf Tinas Vater. Jeden Moment, den sie vor dem Mann verbrachte, suchten sie mehr Erinnerungen heim. Sie erinnerte sich an düstere Lehren. Vergessene Regeln, die sie als Kind lernen musste. Die sie stets vor ihrer Mutter aufsagen musste. Die sie verinnerlichen musste. Die sie immerzu wiederholen musste.

Nach denen sie einst leben sollte …

„Damus der Gerechte hat nie aufgehört, über den See der Tränen zu wachen. Auch wenn die Sekte sein Antlitz unter das Wasser gezerrt hat“, entgegnete der Prediger vorsichtig.

„Nun, dürfte ich ihn dann besuchen? Oder wurde das diesjährige Präsent schon entschieden? Gerne würde ich ihn noch einmal lächeln sehen“, bemerkte Lilith.

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Timothy – Heiratsbedingungen

Die Verlobung wurde zwei Wochen später bekannt gegeben. Und wie Elisabeth vorhergesagt hatte, wandte sich Alexander damit auch an Julie und betonte ihre immerwährende Unterstützung für Julie. Er äußerte, dass er so jemanden für seinen jüngeren Bruder bräuchte. Für diesen aufmüpfigen Chaoten, der ein Herz aus Gold hätte. Dass er und Maria sich daher freuen würden, wenn Julie ein Teil ihrer Familie werden würde.

Genauer gesagt: Bernhards Frau.

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