Das eigene Ich

Das eigene Ich
Verliere sich.

Der Eine wolle dies.
Der Andere wolle das.
Ein Jeder will alles.
Doch keiner will – was?

Sich zwischen den Leuten verlieren?
Einzig für fremde Geschmäcker musizieren?
Die eigene Seele vergessen?
Sich mit fremden Worten erpressen?

Das eigene Ich
Verliere sich.

Denn das Leben fordert
Keine persönliche Note,
Für die täglichen Brote.

Das Leben fordert
Zusammenhalt

Auf Kosten von
Rückhalt.

Das eigene Ich
Verliere sich.

Also verbiege dich für den Einen,
Entschuldige dich beim Anderen,
Verstecke dich vor Jedem,
Werd‘ selbst zum Fremdem.

Moment.

Halt.

Stopp!

Wer ist dieses leere Gesicht,
Das zu mir aus dem Spiegel spricht?
Dieses gebrochene Lächeln,
Dessen Züge schwächeln,
Hat wohl die Abfahrt verpasst
Und ist vor Jahren verblasst.

Das eigene Ich
Vergesse es nicht.

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