Märchenstunde: Die Eier der weißen Schlange II

Scute verließ das Dorf inmitten der Dunkelheit. So gefiel es ihm am besten. So musste er die wenigsten Fragen beantworten und musste sich fast nie mit den Einheimischen streiten, um einen ruhigen Schlafplatz zu ergattern. Auch die Dunkelheit machte ihn kaum zu schaffen. Die weiße Schlange lenkte eh seine Schritte, wenn sie von ihrem Ziel überzeugt war.

Und das derzeitige Ziel war ihr wichtiger als alles andere.

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K: Ein neuer Bruder III

Erschöpft kam Maggie wieder im Stützpunkt an. Sie grüßte die Macian stumm. Sah zu, wie die Wachen das Fahrzeug kontrollierten. Wartete, bis SveA sie in ihre Räume zurückgeleitete. Bis Yuki von ihren Schultern sprang und sich auf der Sofalehne ausstreckte.

Sobald die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, nahm sie die Hand von ihrer Narbe. Maggie hatte unterwegs bereits das Kribbeln bemerkt. Es hatte sie überrascht, dass TJ sich erst gemeldet hatte, nachdem sie das Gruselhaus verließ. Und nicht schon vorher, als sie noch mit SR und Jessi gesprochen hatte.

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M: In der Sommerhitze II

Die Ungewissheit machte Johny fertig.

Er würde definitiv mit Angeline die Tage sprechen müssen. Wenn sie das nächste Mal mit einem Einbrecher ins obere Stockwerk verschwand, brauchte er freie Sicht! Die geschlossenen Vorhänge und Fensterläden ließen ja nicht einmal vermuten, wo sich die Schwangere derzeit befand. Er vermutete nur, dass es ihr noch gut ging. Immerhin schienen sich die Leute in der Stube wieder etwas entspannt zu haben.

Soweit es ihnen mit der bewaffneten Kim im Raum möglich war.

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M: Verzweifelte Suche II

„Warum?“

Das Mädchen blinzelte Michael an. Sie schien sich selbst unschlüssig zu sein. Beinahe, als hätte sie ihn ganz vergessen. Als wäre ihr gar nicht klar gewesen, dass er ja hier war. Dass sie ja ihm geholfen hatte!

„Warum nicht? Soll ich dich etwa verbluten lassen?«, erkundigte sie sich und sammelte den Müll auf.

„Das hätten zumindest andere gemacht, lil‘ angel“, entglitt ihm lachend.

„Warum nennst du mich so?“

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Wahre Hilfe

Ich sehe Dich:

Deine Fehler.
Deine Schmerzen.
Deine Falten.
Deine Stärken.

Ich höre Dich:

Deine Ängste.
Deine Schimpfe.
Deine Trauer.
Deine Wünsche.

Wenn Du mich brauchst,
Bin ich für Dich da.

Wenn Du mich brauchst,
Komme ich allemal.

Wenn Du mich brauchst,
Musst Du nur rufen.

Wenn Du mich brauchst,
Musst Du mich nie suchen.

Denn ich bin da.
Und bleibe geduldig.

Denn ich bin da.
Und Du bist mir nichts schuldig.

Keine Erklärung.
Keine Umarmung.
Keine Ehrung.
Kein – Nichts.

Denn ich bin für Dich da
Und ich warte –
Auf Dich.

Ob Du einen guten Ratschlag brauchst?
Ob Du jemanden zum Zuhören brauchst?
Ob Du meine Nähe brauchst?

Ich weiß es nicht,
Aber ich warte.

Denn Du siehst mich.
Und kennst die Karte.
Du kennst mein Menü
Und wie ich mich bemüh.

Du wählst die Hilfe,
Die Du brauchst.

Du wähltest die Hilfe,
Und ich lausch.