M: Leerer Paketdienst I

Raptioville wirkte auf Lucifer so unscheinbar. Es überraschte ihn, dass dieser Ort eine Kleinstadt sein sollte. Er war so mickrig. So … leer? Aber vielleicht lag das auch nur an Merichaven. Neben dieser Großstadt wirkte bestimmt jedes größere Kaff winzig.

„Das ist es“, er deutete auf ein Einfamilienhaus inmitten dutzend anderer.

Denn laut der Stadtverwaltung lebten hier die einzigen Stroms des Ortes.

„Meinetwegen“, murrte Kim und schnappte sich das leere Paket. Dennoch fuhr Lucifer noch weiter, um sicherheitshalber eine Querstraße entfernt zu parken.

Er wollte nicht, dass Angeline seinen Wagen erkannte.

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M: Die Rückkehr II

Erleichterung machte sich in Angeline breit, als sie die Eierkuchen an die Gäste verteilte. Die Polizistin, ihre Mom und Marie waren der Einladung mitzuessen so bereitwillig nachgekommen, dass sie sich wohl nun eher darum sorgen musste, dass ihr Vater noch einen Eierkuchen abbekäme. Vor allem, da Tyler sein Essen geradezu weginhalierte, solange er sich nicht in die Mitte der Gespräche schob.

„Noch einen!“, forderte Tyler erneut mit seinem ausgestreckten Teller und sogleich entfloh Angeline ein Lachen.

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M: Die Rückkehr I

Angeline blieb unschlüssig vor ihrem Elternhaus stehen. Ihr Blick glitt über die verschlossenen Türen und Fenster. Dabei lauschte sie nach bekannten Stimmen. Nach einem Rufen aus dem Garten. Nach Tylers Lachen. Doch außer einem weit entfernten Bellen war nichts zu hören.

Nachdenklich zog sie ihren Hausschlüssel aus der Schultasche. Sie wusste nicht, ob ihre Mom sicherheitshalber die Schlösser ausgetauscht hatte. Sie hoffte nur inständig, dass sie notfalls immer noch den Ersatzschlüssel in der kleinen Box unter dem Küchenfenstersims finden würde. Sie wollte nicht zu lange vor dem Haus warten.

Nicht, solange sie ihr Versprechen noch nicht erfüllt hatte …

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M: In der Sommerhitze II

Die Ungewissheit machte Johny fertig.

Er würde definitiv mit Angeline die Tage sprechen müssen. Wenn sie das nächste Mal mit einem Einbrecher ins obere Stockwerk verschwand, brauchte er freie Sicht! Die geschlossenen Vorhänge und Fensterläden ließen ja nicht einmal vermuten, wo sich die Schwangere derzeit befand. Er vermutete nur, dass es ihr noch gut ging. Immerhin schienen sich die Leute in der Stube wieder etwas entspannt zu haben.

Soweit es ihnen mit der bewaffneten Kim im Raum möglich war.

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M: In der Sommerhitze I

Johnny streckte die Arme auf dem Rückweg zu seinem Postengen Himmel. Das Tournier des Stromjungen war so langweilig gewesen! Daher waren ihm schon fast in der Turnhalle die Augen zugefallen. Hinzu kam das Mittagstief in der brütenden Julihitze, welches eine Pause des langen Tages verlangte. Was würde er nur dafür tun, mit Sissy zu tauschen! Sie hatte immerhin derzeit die Nachtschichten für die Überwachung der Stroms.

Erschöpft ließ er seinen Requisitenbeutel fallen, lehnte sich gegen seinen Laternenpfosten und starrte in das Blätterdach über ihn.

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