Märchenstunde: Die neue Prüfung III

Liber durfte keine Zeit verlieren. Er hatte sich mit einem Ruderboot zurück in den Hafen begeben. Hatte nach einem Pferd gerufen und direkt drei vorgeführt bekommen. Dann war er mit dem Boten und einer Wache losgeritten.

Er musste seine Königin retten!

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Märchenstunde: Die neue Prüfung II

„Königin Helene – ich konnte sie nicht finden. Ihre Dienerin hat sie zuletzt zu Eurem Aufbruch gesehen. Sie-“, der Diener brach ab, als Liber aufsprang.

„Du hast auch mit den Wachen gesprochen?“, fragte der König und lief mit seinen nassen Schuhen herüber.

„Natürlich“, bestätigte der Mann.

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M: Der erste Myles II

Mortes harrte fast drei Stunden in der Dunkelheit aus, ehe die ersten Geräusche erklangen. Ein Schaben. Ein Kratzen. Dann stille Schritte.

Angespannt wartete er, bis er die andere nur noch wenige Meter von sich entfernt glaubte. Erst dann knipste er sein Feuerzeug an und präsentierte dabei seine – bis auf die mickrige Lichtquelle – leeren Hände.

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M: Der erste Myles I

„Guten Abend. Lisa von der Meric’s Heaven“, stellte sie sich vor, „Hätten Sie einen Moment Zeit für mich?“, Cherry setzte ihr bestes Lächeln auf. Sie präsentierte ihren Reporterausweis. Deckte dabei gekonnt ihren Nachnamen ab, um nicht zu viel Preis zu geben. Vorname und Gesicht reichten den meisten eh, sobald sie das Logo der Zeitungsahen.

Dominik Daques betrachtete sie abschätzend. Er war groß. Wirkte mürrisch. War laut Mona ein neuer Drogenlieferant, der Gemmas Position einnehmen wollte. Deswegen sollte Cherry seinen Schwachpunkt herausfinden. Sie brauchte Informationen über ihn. Irgendetwas, was Mortes seinen nächsten Auftrag erleichtern würde, damit dieser seinen nächsten Einsatz überlebte.

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M: Leerer Paketdienst II

Lucifer beobachtete, wie Kim vor dem Fenster auf und ab tigerte. Er selbst hatte sich an die Wand neben der Tür gelehnt. So konnte er am besten lauschen, wie die Bewohner ins Haus kamen. Wie die Schwangere sich auf das Drängen der anderen hinsetzen musste. Wie sie gefragt wurde, ob sie ordentlich getrunken hätte …

Auf ihr „Geht so“ fühlte sich Lucifer erneut zurückgerissen. Er musste wieder an seine Mutter denken. Und wie sein Vater ihn stets dazu verdonnert hatte, sich mit um sie zu kümmern. Sobald ihr der Mann wegmusste, war Lucifer dafür verantwortlich gewesen, auf sie und Michael aufzupassen. Er hatte ihr damals immer wieder Wasser gebracht. Er hatte mit Michael geschimpft, falls dieser zu laut wurde und ihre Mutter Kopfschmerzen hatte. Und er hatte die Zeitungen versteckt, wenn auf den ersten Seiten zu gruselige Fotos abgedruckt waren …

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