„Und dieser Nichtsnutz lässt sich wiedermal nicht blicken?“
„Er muss arbeiten“, entgegnete Jessicas Mama ruhig.
„Arbeiten! Aber sicher doch. An einem Wochenende!“
„Es gibt sehr viele Berufe, die rund um die Uhr besetzt sein müssen.“
„Pff! Und in welchem davon treibt er sich rum? Als Drogendealer? Ich glaube eher, dass er euch sitzen gelassen hat!“
Jessica zuckte unter den harschen Worten ihres Großvaters zusammen. Sie zwang sich zur Ruhe. Genauso, wie Papa es ihr beigebracht hatte. Sie musste ruhig bleiben. Sie und Nicole mussten die Worte an sich abprallen lassen. Sie durften nicht-
Und da ich mich auch gar nicht (Sarkasmus) vor dem Lernen meiner (hoffentlich!!!) letzten Klausur drücke, habe ich ein Buch für den Young Storyteller Award 2023 hochgeladen. Tada!
Hierbei handelt es sich um eine Veröffentlichung der Mottengedichte, die vor dem Meer in den Leuchtturm flieht. Ich musste sie für die Veröffentlichung zusammenführen/kürzen, um den Richtlinien der Ausschreibung gerecht zu werden. Dennoch blieb der Kern beständig.
Genauso wie der Abschied, mit dem die Motte sich der Realität stellen muss.
Nun gut: Ihr könnt das Buch wie gewohnt über Amazon oder die Autorenwelt beziehen. Vielleicht werde ich auch ein Buchtrailer dazu erstellen. Seitdem Twitter dieses komische X hat, war ich nicht mehr auf der Seite und überlege noch, mich stattdessen mehr auf Instagram/YouTube zu zeigen. Mal schauen.
Vor Jahren habe ich mich hier versteckt. Ich habe durch ihn die Welt entdeckt. Ich war so nicht verreckt …
Damals war es mir hier sicher erschienen. Der Turm hat mich vom Sturm geschieden. Er lehrte mir, wieder zu lieben …
Meine Finger gleiten über das Mauerwerk. Steine mit endlosen Rissen – wohlgemerkt. Alles steht kurz vor dem Verfall. Nein. Alles ist bereits am Zerfall!
Draußen toben die Wellen. Sie peitschen gegen den Turm. Sie knallen wie die Schellen. Sie tanzen im Sturm.
Der Leuchtturm stöhnt.
Mein Arm fällt schlapp herab. Ich fühle mich so platt. Ich möchte das Mauerwerk retten! Ich möchte die Risse glätten! Ich möchte ihn ewig hier stehen sehen! Er solle niemals vergehen!
Dabei weiß ich, dass nichts mehr zu machen ist …
Vergebliche Liebesmüh, Vergeblicher Kummer, Vergebliche Hoffnung Macht nur alles schlimmer.
Und draußen toben die Wellen. Sie peitschen gegen den Turm. Sie knallen wie die Schellen. Sie tanzen im Sturm.
Der Kahn ruft.
Mein Magen verkrampft sich. Ich schüttle mich. Die Tränen müssen weg. Sie dienen keinem Zweck. Sie würden nur Sorgen bereiten Und mein falsches Lächeln vereiteln.
Mit zügigen Schritten geht es raus. Alles gut, wir müssen fahren, sofort hinaus. Etwas anderes darf ich nicht sagen. Etwas anderes kann ich nicht wagen.
Nicht während mein Leuchtturm zerbricht. Nicht während verschluckt wird, unser Licht.