M: Schutzbefohlen

Radius beobachtete, wie Lisa ihren viel zu kleinen Jungen mit den Armen schaukelte. Lucas war so mickrig. So verletzlich! Sie konnte es immer noch nicht wahrhaben, dass sie der erste Mensch gewesen war, der seinen viel zu winzigen Körper berührt hatte. Dass er wegen ihr lebte.

Sonst nahm sie doch nur Leben.

„Er ist so klein“, flüsterte sie erneut.

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M: Der erste Myles IV

David Kleid war Arzt. Ein Allgemeinarzt mit eigener Praxis, die er nur dreimal die Woche für ein paar Stunden führen konnte. Für mehr hatte er keine Zeit. Selbst diese Öffnungszeiten konnte er ja teilweise kaum wahrnehmen. So bekam er manchmal mittendrin überraschenden Besuch, der seine sofortige Anwesenheit verlangte.

Besuch wie jener, der auch nun in seinen Untersuchungsraum polterte, während er die Lunge einer alten Dame abhorchte.

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M: Der erste Myles III

Radius schluckte ihren Frust herunter, als sie sich der Halle näherte. In einer fließenden Bewegung schlüpfte sie aus den Ärmeln ihrer Jacke und band sie sich um die Hüfte. Gleich würde ihr schon warm werden. Und sie hatte keine Lust, dass der Stoff wieder an ihrer Haut klebte …

Mit festen Schlägen klopfte sie gegen die Tür. Sie wartete, bis Schritte auf der anderen Seite ertönten. Bis diese stoppten. Bis Schlüssel ratterten.

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M: Der erste Myles II

Mortes harrte fast drei Stunden in der Dunkelheit aus, ehe die ersten Geräusche erklangen. Ein Schaben. Ein Kratzen. Dann stille Schritte.

Angespannt wartete er, bis er die andere nur noch wenige Meter von sich entfernt glaubte. Erst dann knipste er sein Feuerzeug an und präsentierte dabei seine – bis auf die mickrige Lichtquelle – leeren Hände.

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M: Die Rückkehr II

Erleichterung machte sich in Angeline breit, als sie die Eierkuchen an die Gäste verteilte. Die Polizistin, ihre Mom und Marie waren der Einladung mitzuessen so bereitwillig nachgekommen, dass sie sich wohl nun eher darum sorgen musste, dass ihr Vater noch einen Eierkuchen abbekäme. Vor allem, da Tyler sein Essen geradezu weginhalierte, solange er sich nicht in die Mitte der Gespräche schob.

„Noch einen!“, forderte Tyler erneut mit seinem ausgestreckten Teller und sogleich entfloh Angeline ein Lachen.

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