K: JM’s geheimer Verbündeter I

Lian Lewis musterte das Mädchen, das zum neuen Schuljahr in ihre Klasse gekommen war. Sie hatte sich als Janine vorgestellt. Nur Janine. Dennoch wusste er, dass das nicht ihr vollständiger Name war. Dass ein Teil von ihr Mary hieß. Dass sie bei seiner Großmutter-von-morgen-heute lebte. Dass sie seit dem Tod ihrer Mutter kaum sprach. Dass sie nur bei ihren Stiefgeschwistern lachte.

Deswegen hatten die Lehrkräfte sie nun die Klasse wiederholen lassen. Weil sie das Mädchen für unfähig hielten.

Weil keiner der Unmagischen wusste, welchen Schmerz sie mit sich schleppte …

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K4.5: Prolog – Der Stift des Briefeschreibers

© Medra Yawa

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Ein letztes Mal drückte SR ihre Hand, ehe er von ihr abließ. Damit sie ihm vertraute. Damit sie wusste, dass er es schaffen würde. Er hatte nicht vor, zu sterben und sie mit ihrem Wissen allein zurückzulassen.

Dennoch blieb sie bei ihm.

»Bist du dir sicher?«, erkundigte sie sich, »Gallahain ist nur einen Katzensprung entfernt und falls Generälin LaRa uns bemerkt-«

»Wir haben es doch bereits abgesprochen«, erinnerte er sie, »Auch wenn meine Kontrolle besser geworden ist: Ich brauche eine Vertraute. Und sie wird meinen Schutz vor Ragnarök benötigen.«

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K: Das Herz einer Mutter I

Die Nacht fühlte sich leichter an. Leichter als die vorherigen. Fast schon friedlich. Dabei konnte Maggie immer noch spüren, wie die Anspannung sie einnahm. Sie war seit über einer Woche da. Seit-

Die Berührung an ihrer Stirn ließ ihre Gedanken verstummen. Sachte öffnete sie die Augen. Sie starrte auf den schwarzen Stoff, auf dem sie lag. Dann auf die Hand, die routiniert an ihrem Nasenbein herabstrich, ehe sie sich wieder auf ihren Haaransatz legte. Zuletzt fiel ihr Blick auf TJ’s geschlossene Augen.

Ob er selbst kurz vorm Einschlafen war?

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Märchenstunde: Die Eier der weißen Schlange III

Die zweite Miracula erschien binnen einer Stunde. Sie trat auf die Lichtung. Erkundigte sich nach der anderen Miracula. Ein junges Mädchen, das immer noch schlief. Das sich jedoch durch ihre Anwesenheit langsam regte.

„Sol. Was ist los?“, fragte die ältere Miracula fordernd.

So fordernd, wie der versteckte Scute es niemals wagen würde, mit der weißen Schlange zu sprechen. Perplex betrachtete er das Schauspiel aus dem Schatten. Der Rabe, der nur gutmütig lachte. Diese ältere Frau, die ihre Hände in die Hüften stemmte. Die auf den Raben herabblickte.

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Märchenstunde: Der Fluch eines Namens I

Pan betrachtete, wie sich seine Sklaven durch die Mittagssonne quälten. Er hatte sie sich eigentlich nicht zu eigen machen wollen. Es war einfach in der Hitze des Gefechts passiert. Doch nun? Nachdem er diese Kreaturen befragt und die Welt der Menschen zu verstehen glaubte?

Er hasste ihre Gattung!

Angewidert wandte er sich von den schuftenden Bauern ab. Er trat wieder ins Haus. Ein Haus, das er kaum benötigte. Das er so jedoch den anderen Bauern verwehrte. Das er ihnen immerzu verwehren würde!

Es war ein Teil ihre Strafe.      

                               

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