„Nicht so wichtig“, hallten SR’s Worte in ihren Ohren nach.
„Nein. Warte“, Maggie trat auf ihn zu, „Sag mir bitte, was du meinst.“
„Es- Wusstest du, dass TJ danach noch einmal herkam?“
Überrascht schüttelte sie den Kopf. Aus den Augenwinkeln bekam sie mit, wie Jessica wieder in den Flur trat. Wie sie den Phönix mitgebracht hatte und irritiert zwischen ihnen hin und her sah.
„Er wollte meine Zuneigung lieber bei euch wissen.“
Maggie bekam die Worte nicht mehr aus dem Kopf. Sie verfolgten sie. Ließen sie an ihre zweite Ma denken. An SR. An jenen Hushen, der nun in dem ganzen Chaos ihr Stiefbruder geworden war …
Kim wartete, bis der Arzt ihr das Okay gab. Es war der übliche Humbug. Erst wenn sie sich angemeldet und Niklas ihren Besuch bestätigt hatte, ließen die Leute sie auch durch.
„Sie haben maximal zwei Stunden“, erklärte der Arzt nach seinem kurzen Telefonat, „Und bitte beschädigen Sie nicht wieder das Mobiliar.“
Stumm wandte sich die rothaarige Asiatin ab. Die meisten anderen durften nicht so mit ihr sprechen. Aber die meisten anderen kümmerten sich auch nicht um ihre verstümmelte Mutter.
Zielsicher lief sie die Krankenhausgänge entlang. Sie musste ans andere Ende des Gebäudes. Dort waren die stationären Fälle. Jene, die Niklas nicht gehen lassen würde. Nicht, solange er Kim oder ihren Bruder noch brauchen würde.