Timothy – Die letzte Hürde

„Nein. Nein. Nein. Nein!“, ich beobachtete, wie Elisabeth auf ihr Bett einschlug, „Das darf nicht- Nein!“

Obwohl ihr Anblick von Schmerz geprägt war, so konnte ich nur Freude verspüren. Freude, die sich auch über Julies Lippen schlich, als ich ihr das Bild von Elisabeths Gemächern zeigte:

Ein offenes Fenster. Die brennenden Kirche in der Ferne. Die verzweifelte Elisabeth in ihrem Bett.

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Timothy – Verborgene Briefe

Ich blieb bei Julie, bis sie zum Frühstück gehen musste. Solange wachte ich erst über ihren Schlaf, dann über ihre traurige Gestalt, die sich gegen das Fenster lehnte. Sie hatte fast nicht geschlafen. War kurz nach Sonnenaufgang einfach stumm aufgestanden. Und ihre Augen …

Sie sahen so melancholisch aus, dass es schmerzte.

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B: Gekaufte Exekutive

Chem Wak wartete ungeduldig auf der Polizeistation. Er war allein gekommen. Ohne seinen Fahrer. Deswegen hatte er auch ein normales Taxi nutzen müssen. Eines, das gestunken hatte. Eines, das die ganze Fahrt über geklappert und gezischt hatte. Eines, in dem der Fahrer kein Wechselgeld gehabt haben wollte!

Er verabscheute es.

Aber noch mehr verabscheute er es, wenn er sich irrte. Seit Freitagabend hatte er nun schon diese schwankenden Visionen über die Zukunft. Er hatte geglaubt, dass sie erst zum nächsten Wochenende von Relevanz wären. Weil die Zeitung in seiner Vision vom darauffolgenden Sonntag war. Weil sie von einer ruhigen Gegend handelten. Weil es Lilith ja gut gehen sollte.

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M: Die Rückkehr I

Angeline blieb unschlüssig vor ihrem Elternhaus stehen. Ihr Blick glitt über die verschlossenen Türen und Fenster. Dabei lauschte sie nach bekannten Stimmen. Nach einem Rufen aus dem Garten. Nach Tylers Lachen. Doch außer einem weit entfernten Bellen war nichts zu hören.

Nachdenklich zog sie ihren Hausschlüssel aus der Schultasche. Sie wusste nicht, ob ihre Mom sicherheitshalber die Schlösser ausgetauscht hatte. Sie hoffte nur inständig, dass sie notfalls immer noch den Ersatzschlüssel in der kleinen Box unter dem Küchenfenstersims finden würde. Sie wollte nicht zu lange vor dem Haus warten.

Nicht, solange sie ihr Versprechen noch nicht erfüllt hatte …

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Timothy – Zwischen Lüge und Wahrheit

Es verlief alles so, wie Elisabeth prophezeit hatte: Ihr Tod wurde beim Frühstück verkündet. Ein Reitunfall in den frühen Morgenstunden. Tatenlos musste ich mit ansehen, wie Maria zusammenbrach. Wie Julia sie in ihre Arme schloss und tröstend auf sie einsprach. Wie Sir Stark um Vergebung bat, weil er die Madam nicht begleitet hatte …

„Nein. Das- Sie darf nicht-!“, schluchzte Maria gepeinigt.

„Der Tod kommt stets schneller, als man sich wünscht“, flüsterte Julia, nachdem der Hausarzt von einem schnellen Tod berichtet hatte, „Er ist ein Teil vom Leben. Und zumindest musste sie so nicht leiden …“

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