
Es pocht in meinen Ohren wider,
Ein rasendes Fieber.
Die Hände zittern,
Während Wellen gewittern.
Erstarren? Kämpfen? Rennen?
Wie soll ich meinen Ausweg kennen?
Wie kann ich gar noch stehen?
Aufrecht meiner Wege gehen?
Lähmend. Würgend. Zerrend.
Meinen Willen einsperrend!
Wie hebe ich den Blick?
Wie entgehe ich dem Strick?
Der Strick, der mich fesselt,
Dessen Knoten mich einkesselt …
Bin ich ans Meer gebunden?
Sind wir noch immer verbunden?
Sobald ich an die Fluten denke,
Ich mich selbst versenke.
Die Starre, die Wut, die Furcht –
Sie alle fließen durch mich hindurch.
Doch höre ich ein fernes Lied
Ein Lied, das mich zu sich zieht.
Ein Lied, das den Ausweg riet.
Ein Lied, das diese Angst besiegt.
Drum wage ich nun diesen Schritt.
Wage diesen unwiderruflichen Schnitt.
Doch werde ich die Narben mitnehmen.
Ich muss sie eines Tages erklären.
Denn den Sirenen
Werde ich die Laster verwehren.
Mit den Sirenen
Werde ich den Leuchtturm ehren.
Und den Sirenen
Werde ich ein Lächeln geben.
Für die Sirenen
Sollen frei vom Meer leben.


