M: Die Rückkehr II

Erleichterung machte sich in Angeline breit, als sie die Eierkuchen an die Gäste verteilte. Die Polizistin, ihre Mom und Marie waren der Einladung mitzuessen so bereitwillig nachgekommen, dass sie sich wohl nun eher darum sorgen musste, dass ihr Vater noch einen Eierkuchen abbekäme. Vor allem, da Tyler sein Essen geradezu weginhalierte, solange er sich nicht in die Mitte der Gespräche schob.

„Noch einen!“, forderte Tyler erneut mit seinem ausgestreckten Teller und sogleich entfloh Angeline ein Lachen.

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M: Die Rückkehr I

Angeline blieb unschlüssig vor ihrem Elternhaus stehen. Ihr Blick glitt über die verschlossenen Türen und Fenster. Dabei lauschte sie nach bekannten Stimmen. Nach einem Rufen aus dem Garten. Nach Tylers Lachen. Doch außer einem weit entfernten Bellen war nichts zu hören.

Nachdenklich zog sie ihren Hausschlüssel aus der Schultasche. Sie wusste nicht, ob ihre Mom sicherheitshalber die Schlösser ausgetauscht hatte. Sie hoffte nur inständig, dass sie notfalls immer noch den Ersatzschlüssel in der kleinen Box unter dem Küchenfenstersims finden würde. Sie wollte nicht zu lange vor dem Haus warten.

Nicht, solange sie ihr Versprechen noch nicht erfüllt hatte …

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M: Die Kluft der Chengs

Kim wartete, bis der Arzt ihr das Okay gab. Es war der übliche Humbug. Erst wenn sie sich angemeldet und Niklas ihren Besuch bestätigt hatte, ließen die Leute sie auch durch.

„Sie haben maximal zwei Stunden“, erklärte der Arzt nach seinem kurzen Telefonat, „Und bitte beschädigen Sie nicht wieder das Mobiliar.“

Stumm wandte sich die rothaarige Asiatin ab. Die meisten anderen durften nicht so mit ihr sprechen. Aber die meisten anderen kümmerten sich auch nicht um ihre verstümmelte Mutter.

Zielsicher lief sie die Krankenhausgänge entlang. Sie musste ans andere Ende des Gebäudes. Dort waren die stationären Fälle. Jene, die Niklas nicht gehen lassen würde. Nicht, solange er Kim oder ihren Bruder noch brauchen würde.

Es war ein besseres Gefängnis.

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M: Über die Familie

Lucifer atmete tief ein. Dann aus. Sachte rollte er seine Schultern nach hinten.

Noch immer konnte er die Wunde auf seinem Rücken spüren. Sie brannte. Jedoch war kein Gift dafür verantwortlich. Eher der Verrat, der ihn pochend verfolgte. Der ihn mit seinen Krallen in der Nacht heimsuchte. Der seine Messer nach ihm-

Wie hatte er ihr nur vertrauen können?!

„Und ihr seid heute Abend zurück?“, fragte der Junge gerade die Polizistin. Sue. Oder Lydia. Was wusste Lucifer schon. Sie war unwichtig. Der Bengel war unwich-

Nein.

Lucifer atmete nochmal durch.

Der Junge war nicht unwichtig. Er war Angelines Bruder. Er kümmerte sich um das Baby. Um seinen Neffen. Er blieb zurück, während der Rest auszog, um Michael zu retten. Dieser Junge gehörte zu seiner Familie. Er …

Er ähnelte Michael.

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Reminiscing: Brief

Erneut wird ein Brief den Klappentext von Merichaven ersetzen. Diesmal wird jedoch auch im Buch aufgeklärt, wann die Briefe entstanden sind und warum sie mit jedem Wort an Emotionen gewinnen.

Und wer die Briefe verwahrt hat.

Was haltet Ihr also von einer kleinen Reise in die Vergangenheit? Lasst uns doch ein wenig in Erinnerungen schwelgen, ehe wir uns der Zukunft zuwenden.

Nur so können wir doch den morgigen Tag lächelnd begrüßen, oder?

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