K4.5: Prolog – Der Stift des Briefeschreibers

© Medra Yawa

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Ein letztes Mal drückte SR ihre Hand, ehe er von ihr abließ. Damit sie ihm vertraute. Damit sie wusste, dass er es schaffen würde. Er hatte nicht vor, zu sterben und sie mit ihrem Wissen allein zurückzulassen.

Dennoch blieb sie bei ihm.

»Bist du dir sicher?«, erkundigte sie sich, »Gallahain ist nur einen Katzensprung entfernt und falls Generälin LaRa uns bemerkt-«

»Wir haben es doch bereits abgesprochen«, erinnerte er sie, »Auch wenn meine Kontrolle besser geworden ist: Ich brauche eine Vertraute. Und sie wird meinen Schutz vor Ragnarök benötigen.«

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K: Ein neuer Bruder III

Erschöpft kam Maggie wieder im Stützpunkt an. Sie grüßte die Macian stumm. Sah zu, wie die Wachen das Fahrzeug kontrollierten. Wartete, bis SveA sie in ihre Räume zurückgeleitete. Bis Yuki von ihren Schultern sprang und sich auf der Sofalehne ausstreckte.

Sobald die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, nahm sie die Hand von ihrer Narbe. Maggie hatte unterwegs bereits das Kribbeln bemerkt. Es hatte sie überrascht, dass TJ sich erst gemeldet hatte, nachdem sie das Gruselhaus verließ. Und nicht schon vorher, als sie noch mit SR und Jessi gesprochen hatte.

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K: Ein neuer Bruder II

„Nicht so wichtig“, hallten SR’s Worte in ihren Ohren nach.

„Nein. Warte“, Maggie trat auf ihn zu, „Sag mir bitte, was du meinst.“

„Es- Wusstest du, dass TJ danach noch einmal herkam?“

Überrascht schüttelte sie den Kopf. Aus den Augenwinkeln bekam sie mit, wie Jessica wieder in den Flur trat. Wie sie den Phönix mitgebracht hatte und irritiert zwischen ihnen hin und her sah.

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K: Ein neuer Bruder I

„Er wollte meine Zuneigung lieber bei euch wissen.“

Maggie bekam die Worte nicht mehr aus dem Kopf. Sie verfolgten sie. Ließen sie an ihre zweite Ma denken. An SR. An jenen Hushen, der nun in dem ganzen Chaos ihr Stiefbruder geworden war …

Und deswegen musste sie mit ihm reden.

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K: Die Zukunftsvision

„Mom, wirklich?“, grüßte ihr Junge sie, als er aus der Schule trat. 

„Es ist dein allerletzter Tag“, entgegnete Jackie, „Und ich hatte dir zur Einschulung gesagt: Ich komme nur am ersten und letzten Tag her.“

Lachend schüttelte er den blonden Kopf. Die Haarfarbe hatte er von ihr und seinem Vater gleichermaßen. Genauso wie seine Größe. Seit zwei Jahren waren sie nahezu gleich groß. Ganz anders als damals, als sie ihn zum ersten Mal hierher gebracht hatte. Damals. Als der Rucksack fast genauso schwer wie ihr Junge gewesen war … Aber das war nun auch schon über zehn Jahre her.

„Pa kommt direkt nach Hause?“, flüsterte ihr viel zu großer Junge. 

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