K: Die Gäste II

Es dauerte mehrere Tage, ehe Linda unbeaufsichtigt war. Erst hatte ihre Mutter sie pausenlos in Beschlag genommen. Dann war sie mit CiLu und Generälin VaVi’s Schülerinnen ständig oben gewesen, um ihre Windmanipulationen zu verbessern. Auch hatte sie wieder in den Benimmunterricht gemusst, der für die Kinder des Stützpunktes verpflichtend war. Nur hatte sie eine andere Mentorin bekommen, da sie laut den Generälen nun öfter mit der Floris zu tun hätte.

Sie sollte sich nicht im Tonfall vergreifen. Niemals.

Still schlich sie sich an ihrer schlafenden Mutter vorbei. Eigentlich sollte sie sich ausruhen. Wie jeden Nachmittag zu dieser Zeit.

Nur hatte sie andere Pläne.

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K3.5: Prolog – Die Geburt einer Freundschaft

© Medra Yawa

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Sven Ryan folgte seiner Mutter durch die kühlen Gänge. Er mochte diesen Ort nicht. Hier war es immer zu kalt. Zu steril. Aber genau deswegen musste er sie begleiten.

Er durfte sie nicht alleine in die Hölle lassen.

Obwohl er erst acht Jahre zählte, wollte er seine Mutter beschützen. Sie war seine Ma. Sein Fels in der Brandung. Er wusste, dass sie einzigartig war. Dass die anderen Mütter von Kumohoshi nicht so liebevoll mit ihren Kindern umgingen. Egal, ob diese so alt wie er oder sehr viel jünger waren. Doch war das nur ein weiterer Grund, warum er sich um seine Ma zu kümmern hatte.

Warum er ihr beistehen musste …

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K3: Prolog – Das kleinste Übel …

© Medra Yawa

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Ludwig Renaldo wank die Wachposten ungeduldig zur Seite, während er durch die Hallen eilte. Eigentlich hätte er sich auch zu seinem Bruder blinzeln können. Doch kam ihm der Fußweg eher gelegen. So konnte er seinen Frust fortschieben. Er konnte seine Gedanken neu ordnen. Das Dilemma abwägen …

»So gut gelaunt?«, grüßte ihn seine Kindheitsfreundin unerwartet. Er stockte. Er hatte sie nicht kommen gehört. Auch sein Vertrauter Arashi wirkte überrascht. Fiona Katja war die einzige Hushen, die ihn so überrumpeln konnte.

»Hast du nichts zu tun?«, murrte LR.

Obwohl er sich abweisend gab, schrak sie nicht zurück. Das tat sie nie. Stattdessen zuckte sie mit den Schultern und passte sich seinem Laufschritt an.

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Veröffentlichung von Kriegsheim: Sterbende Traditionen

Nächste Woche (am 24.05.) erscheint der dritte Band von Kriegsheim. Zeit zu feiern? C:

©Medra Yawa

Auch diesmal ist eine Tür auf dem Cover abgebildet. Und nachdem ich Euch auf den vorherigen jene von Valerie und Alice vorstellen konnte, so ist nun Maggies dran. Da Maggie allerdings eine sehr offene Person ist, besitzt sie keine klassische Tür, sondern ein großes Blatt, das aus dem Rahmen wächst. Und da ihre Affinität im Holz liegt, erschafft sie auch ihre eigenen Mohnblumen, um sich notfalls zu beruhigen.

Buchtrailer

Passend zu dem neuen Buch, hat mir mein Mann (©Sebastian Flick) wieder einen Buchtrailer gezaubert. Was sagt ihr dazu?

©Sebastian Flick

Medra

K: Ein Stück vom Geburtstagskuchen

Maggie zwang sich ein Lächeln ins Gesicht, als Paul bei seiner Pointe ankam. Sie nickte ihm zu. Erkundigte sich, wie es mit den Eskapaden seines Kunden weiterging. Wie ihr Stiefbruder immer so ruhig bleiben konnte.

Beschämt schüttelte dieser den Kopf: „Musste ich zum Glück nicht. Mein Chef hat den Saufbold auseinandergenommen, weil er ein paar Gläser Gewürzgurken runtergeworfen hatte. Der Alte hat wie ein Matrose geschimpft, sag ich dir!“

Maggie nickte sachte. Sein Tonfall hatte sich verändert. Generell kam es ihr so vor, als ob sich ihr Stiefbruder jedes Jahr ein bisschen mehr veränderte – als ob er sich von ihr entfernte!

Sie hasste es.

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