B: Konsequenzen

Chem Wak begutachtete das Haus unruhig. Es würde nie seinen Geschmack treffen, doch das musste es ja auch nicht. Es war nicht seines …

Ein Fenster im ersten Stock wurde geöffnet. Er konnte Umrisse dahinter ausmachen. Ein Mädchen. Allein.

Sachte klopfte er gegen den Beifahrersitz und sofort setzte sich das Auto in Bewegung.

Es war noch nicht soweit.

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B: Aus der Ferne

Chem Wak beobachtete wie Lilith aus dem Fenster sah. Ihr Gesicht erschien ihm etwas blass. Aber vielleicht lag das auch am Schnee, der zwischen ihnen vom Himmel fiel. Durch das Weiß konnte man kaum etwas erkennen und-

Sie wirkte so abwesend. Verschlafen. Übermüdet.

Es war seine Schuld.

„Wie ich’s auch mache, ich mach’s verkehrt, oder?“, murmelte er still. Er dachte an seinen besten Freund zurück. An dessen Gesicht. An die Wut in dessen Augen, als er den Mörder seiner Schwester fand.

„Haben Sie etwas gesagt, Mr. Belial?“, fragte sein Fahrer.

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B: Glück im Unglück im Glück?

Er knotete sich seine Krawatte um. Kein Kleidungsstück, das er mit Freuden trug. Es würgte ihn zu sehr. Es erstickte jedes Freiheitsgefühl im Keim. Und es zwang ihm eine weitere Verkleidung auf … Jedoch musste Chem Wak sich damit abfinden. Immerhin erleichterte es sein Leben ungemein.

Seufzend zerrte er seinen Anzug zurecht. Es war ein aussichtsloser Kampf. Zumindest für die Gestalt im Spiegel. Ein Fremder schaute aus der kühlen Scheibe zurück. Er begegnete seinem Blick. Er sah verloren-

Chem Wak wandte sich ab.

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