NaNoWriMo 2019

Das war ein weiterer November mit durchschnittlich 1’667 Wörtern pro Tag.

Und mannometer! Manchmal war es schon schwer auf die Zahl zu kommen oder gar abzubrechen, um erst am nächsten Tag weiterzumachen. Aber das gehört für mich persönlich mit dazu. Wenn das Schreibtempo und vor allem die Schreiblast kontinuierlich bleibt, kommt wieder ein wunderbarer Rhythmus zustande, den ich sonst das restliche Jahr über schnell missen würde.

Aber genug davon! Die Worte sind geschrieben. Die Geschichte von Leben und Tod geht in die nächste Runde. Und Zeit hat endlich-

Ups. Beinahe wäre ein Spoiler zwischen die Zeilen gerutscht. Nun gut. Kommen wir zum eigentlichen Grund des Blogeintrags.

An alle, die mit mir angefangen haben, die die 50k knacken konnten oder die sich auf dem Weg dahin zwischen dem Weihnachtsschmuck verirrt haben:

Ich freue mich, dass Ihr mitgemacht habt! Danke für Eure Worte! Danke für die Hoffnungen, die Ihr in sie gesetzt habt. Danke für all Eure Träume, die nun das Papier berühren durften!

Ich finde es wunderbar, dass ich nicht der einzige komische Kauz bin, dem Geschichten etwas bedeuten.

Also Danke!

Für Euch.

Im Lauf der Zeit

Die Uhr,
Sie rennt.
Sie rennt geschwind

Hinfort.

Die Zeit
Vergeht.
Vergeht geschwind

Im Wind.

Von Ort zu Ort
Oder gleichbleibend
Verändert sie:

Dich.
Mich.
Sich–

Selbst.

So wird Neues geboren,
Zu Großem auserkoren.
So wird Altes indessen
Im Grabe vergessen.

Das Leben zieht fort.
Doch Stück für Stück
Erschafft es Glück –
Einen friedlichen Ort.

So singen die Ruinen,
So sprechen die Denkmale,
So erzählen verblasste Schriften,

Von gestern.

Von gestern,
Das Morgen nur ein Schatten ist.

Von gestern,
Das unser Heute formte im Bliss.

Von gestern,
Das eines Tages nichts weiter
Als der Hauch des Windes ist.

Vergessen–
Im Lauf der Zeit.