K: JM’s geheimer Verbündeter I

Lian Lewis musterte das Mädchen, das zum neuen Schuljahr in ihre Klasse gekommen war. Sie hatte sich als Janine vorgestellt. Nur Janine. Dennoch wusste er, dass das nicht ihr vollständiger Name war. Dass ein Teil von ihr Mary hieß. Dass sie bei seiner Großmutter-von-morgen-heute lebte. Dass sie seit dem Tod ihrer Mutter kaum sprach. Dass sie nur bei ihren Stiefgeschwistern lachte.

Deswegen hatten die Lehrkräfte sie nun die Klasse wiederholen lassen. Weil sie das Mädchen für unfähig hielten.

Weil keiner der Unmagischen wusste, welchen Schmerz sie mit sich schleppte …

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K4.5: Prolog – Der Stift des Briefeschreibers

© Medra Yawa

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Ein letztes Mal drückte SR ihre Hand, ehe er von ihr abließ. Damit sie ihm vertraute. Damit sie wusste, dass er es schaffen würde. Er hatte nicht vor, zu sterben und sie mit ihrem Wissen allein zurückzulassen.

Dennoch blieb sie bei ihm.

»Bist du dir sicher?«, erkundigte sie sich, »Gallahain ist nur einen Katzensprung entfernt und falls Generälin LaRa uns bemerkt-«

»Wir haben es doch bereits abgesprochen«, erinnerte er sie, »Auch wenn meine Kontrolle besser geworden ist: Ich brauche eine Vertraute. Und sie wird meinen Schutz vor Ragnarök benötigen.«

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K: Titelvergabe II

Schwerfällig setzte sich Tarek John in den Sand. Er blickte auf das gewaltige Meer. Fühlte sich so klein. Blickte dann zu Yuki, die noch kleiner war. Zu Maggie, die das Wasser gewiss ganz anders spürte als er. Zu ihrer Auxilius, die ihn mit ihren ernsten Augen auf mehr Abstand besinnen wollte.

Stattdessen schluckte TJ jedoch. Er ahmte die Fingerbewegung nach, mit der die Macian sonst die Winde lenkten, um Stimmen einzufangen. Um ihre Gespräche vor ungewollten Zuhörenden zu schützen.

Nickend kam Maggie der Aufforderung nach.

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K: Titelvergabe I

Tarek John verschränkte die Arme vor der Brust. Er spürte, wie seine zweite Seele vor Wut zitterte. Dennoch weigerte er sich, John die Kontrolle zu überlassen. Er durfte diesen nicht hinaus lassen. Nicht im Tempel. Nicht vor dem obersten Priester …

Nicht vor jener Person, die er am liebsten in der Luft zerreißen wollte.

Lass mich!, dröhnte es da auch schon durch seinen Kopf, Er hat kein Recht-

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K: Soyokazes Überlieferung

Zangasha erschuf das erste Leben. Es war nur ein Experiment. Eine Seifenblase. Mehr nicht. Nur wollten sich die anderen Dimen davon nicht übertreffen lassen. Sie experimentierten mit dieser kleinen Seifenblase. Erschufen Fische. Amphibien. Reptilien. Vögel. Säuger …

Und vor allem letzteres faszinierte sie.

So kam es, dass Mingasha die ersten Menschen kreierte. Anfangs waren es noch recht einfache Wesen. Geschöpfe, die voneinander abhängig waren. Die Steine als Werkzeuge benutzten. Die nur langsam lernten. Und denen als allererstes eine facettenreiche Seele geschenkt wurde.

Mingasha nannte sie Hutan.

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