Timothy – Das Vorhaben

Timmy kam erst in den frühen Abendstunden zurück. Begeistert erzählte er Julie von seinem Tag. Und von dem Fischer, dem er helfen durfte. Er wäre ziemlich streng gewesen. Aber er hatte ihm einen guten Lohn gezahlt, dafür, dass er eine bloße Schriftrolle überbrachte. Genug, damit er ein ganzes Laib Brot kaufen konnte!

Stolz brodelte geradezu aus ihm heraus, während er jedes Detail wiedergab. Es war nur eine kleine Aufgabe gewesen – aber er hatte sie allein erfüllt. Und er hatte sich dadurch etwas Essbares verdienen können!

Unschlüssig schob ich meine Erkenntnisse über unsere Nachbarn beiseite, während er mit Julie aß. Ich wollte sie nicht ablenken. Dennoch bemerkte ich, wie Timmy immer wieder fragend zu mir herüber sah. Als würde er ahnen, dass ich mich unwohl fühlte.

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Timothy – Die Nachbarn

Während Timmy die nächsten Tage immer in die Stadt ging, um Arbeit zu suchen oder gar die Leute im Hafen ausfragte, um alles Erdenkliche zu lernen, blieb ich bei Julie. Nun. Das behauptete ich zumindest vor ihm.

Stattdessen zog auch ich meine Runden. Ich wusste, dass meine geisterhafte Existenz nicht viel bewirken konnte. Nicht so. Aber ich konnte Informationen beschaffen. Ich konnte die Menschen kennenlernen. Ich konnte schauen, wer Hilfe bräuchte. Wer Arbeit hätte. Wen man meiden sollte. Dadurch konnte ich Timmy notfalls den richtigen Weg weisen. Ich konnte den Geschwistern eine Zukunft ermöglichen!

Ich durfte sie nur nicht bei meinen Ausflügen vergessen …

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