K: Titelvergabe I

Tarek John verschränkte die Arme vor der Brust. Er spürte, wie seine zweite Seele vor Wut zitterte. Dennoch weigerte er sich, John die Kontrolle zu überlassen. Er durfte diesen nicht hinaus lassen. Nicht im Tempel. Nicht vor dem obersten Priester …

Nicht vor jener Person, die er am liebsten in der Luft zerreißen wollte.

Lass mich!, dröhnte es da auch schon durch seinen Kopf, Er hat kein Recht-

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K: Ein neuer Bruder II

„Nicht so wichtig“, hallten SR’s Worte in ihren Ohren nach.

„Nein. Warte“, Maggie trat auf ihn zu, „Sag mir bitte, was du meinst.“

„Es- Wusstest du, dass TJ danach noch einmal herkam?“

Überrascht schüttelte sie den Kopf. Aus den Augenwinkeln bekam sie mit, wie Jessica wieder in den Flur trat. Wie sie den Phönix mitgebracht hatte und irritiert zwischen ihnen hin und her sah.

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K: Ein neuer Bruder I

„Er wollte meine Zuneigung lieber bei euch wissen.“

Maggie bekam die Worte nicht mehr aus dem Kopf. Sie verfolgten sie. Ließen sie an ihre zweite Ma denken. An SR. An jenen Hushen, der nun in dem ganzen Chaos ihr Stiefbruder geworden war …

Und deswegen musste sie mit ihm reden.

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K: Die Zukunftsvision

„Mom, wirklich?“, grüßte ihr Junge sie, als er aus der Schule trat. 

„Es ist dein allerletzter Tag“, entgegnete Jackie, „Und ich hatte dir zur Einschulung gesagt: Ich komme nur am ersten und letzten Tag her.“

Lachend schüttelte er den blonden Kopf. Die Haarfarbe hatte er von ihr und seinem Vater gleichermaßen. Genauso wie seine Größe. Seit zwei Jahren waren sie nahezu gleich groß. Ganz anders als damals, als sie ihn zum ersten Mal hierher gebracht hatte. Damals. Als der Rucksack fast genauso schwer wie ihr Junge gewesen war … Aber das war nun auch schon über zehn Jahre her.

„Pa kommt direkt nach Hause?“, flüsterte ihr viel zu großer Junge. 

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K3.5: Prolog – Die Geburt einer Freundschaft

© Medra Yawa

[Bitte Triggerliste beachten. Danke.]

Sven Ryan folgte seiner Mutter durch die kühlen Gänge. Er mochte diesen Ort nicht. Hier war es immer zu kalt. Zu steril. Aber genau deswegen musste er sie begleiten.

Er durfte sie nicht alleine in die Hölle lassen.

Obwohl er erst acht Jahre zählte, wollte er seine Mutter beschützen. Sie war seine Ma. Sein Fels in der Brandung. Er wusste, dass sie einzigartig war. Dass die anderen Mütter von Kumohoshi nicht so liebevoll mit ihren Kindern umgingen. Egal, ob diese so alt wie er oder sehr viel jünger waren. Doch war das nur ein weiterer Grund, warum er sich um seine Ma zu kümmern hatte.

Warum er ihr beistehen musste …

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