K: Hinter der Duria

Das ist so langweilig, murrte Steffen, als sie von ihrem Vater, dem Lyx, zu den Familienstammbäumen anderer Macian belehrt wurden, Ich mag das nicht. Zu viele Leute, die alle irgendwie irgendwas untereinander am Laufen hatten …

Nun, es ist gänzlich egal, ob wir es mögen. Wir brauchen es. Für Vali, entgegnete Tristen.

Damit gab sich seine andere Seele mürrisch den Erklärungen ihres Vaters hin. Sie sollten sich alles merken. Dabei interessierte es ihren Vater nicht, ob TriSte die Leute bereits kannte oder die Lektionen schon bei seiner Mutter hatte.

Denn was die Floris ihm beigebracht hatte, war dem Lyx stets ein Dorn im Auge.

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K: Heilwasser und Gift

Maggie lauschte den Worten des Lehrers uninteressiert. Es ging um irgendeine Epoche aus dem Mittelalter, die von Düsternis geprägt war. Krankheiten zogen damals durchs Land. Man hielt die meisten Frauen für Hexen. Zauberei war ein Teufelswerk.

Nachdenklich blätterte sie durch das Lehrbuch.

Mach es zu! Ich mag die Horrorbilder nicht!, meldete sich Alice und eilig schloss Maggie das Buch wieder.

Entschuldige, entgegnete sie ihrer anderen Seele, Ich habe nicht nachgedacht.

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K: Zum Shanai II

Es war das erste Mal, dass Maggie sie so plötzlich überwältigte. Und wahrscheinlich würde es auch das letzte Mal sein.

Valerie konnte kaum mit ansehen, wie sich ihr Körper verkrampfte. Das Wasser zog sie nach unten. Die Strömung schob sie in die Finsternis. Der Shanai, dieser Heilwasserfluss – er zerrte sie in den Abgrund!

Panisch schlug ihr anderes Ich um sich. Sie war außer sich. Erschrocken. Ängstlich. Zu keinem klaren Gedanken fähig. Am liebsten wollte Valerie die Seele in den Arm nehmen, ihr gut zureden. Doch wurde sie immer müder. Die Winde fehlten ihr. Die Luft-

HI- HILFE!, war das einzig Vernünftige, das Maggie durch ihre Gedanken schreien konnte.

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