Timothy – Die Einladung

Es dauerte drei Wochen, ehe Maria ihre Antworten an Alexander eigenständig verfassen konnte, doch kam mir dieselbe Zeit wie drei Jahrzehnte vor. Viel zu schwerfällig griff das Mädchen nach Pergament und Feder. Dabei hätte ich ihr die Gegenstände am liebsten selbst in die Hände geschoben!

Julies Geduld beeindruckte mich dabei zutiefst. Stets wiederholte sie ihre Bitten oder Fragen oder las Alexanders Briefe auch ein sechstes Mal vor. So lange, bis Maria sich endlich darauf konzentrierte.

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Märchenstunde: Das Königreich der Hexen III

Mira und Nyx waren beide gekommen, um den Prinzen anzuhören. Sie trafen sich mit ihm am Waldrand, während Nia und ihre anderen Geschwister zwischen den Bäumen ausharren sollten. Falls das Treffen sich in einen Hinterhalt verwandeln würde, könnten sie so alle zügig reagieren. Sie könnten einander beschützen. Sie könnten den Prinzen und das nächste Dorf dem Erdboden gleich machen, ehe diese gar wussten, wie ihnen geschah!

Aber zuvor wollten sie den Nacktaffen sprechen lassen.

Es dauerte mehrere Stunden, ehe Nyx Aurora zu sich rief und mit einer Aufgabe aussandte. Am liebsten wollte Nia näher herankommen, um die Worte auszumachen. Nur war ihre Aufgabe eindeutig gewesen.

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K: Die Gäste I

Linda Zarina starrte die Neuankömmlinge mit großen Augen an. Ein Mann und eine Frau. Beide Hushen. Beide mit diesen weiten Anziehsachen. Die, mit den breiten Ärmeln. Und den komischen Kreisen über der Brust. Ihre Schuhe klackten leise durch den dunklen Flur. Doch ihre Vertrauten bewegten sich fast lautlos: Ein weißes Schwanenwesen und ein orangenes Fuchswesen. Ersteres wirkte teilnahmslos. Doch letzteres …

Als die Gäste in ihrer Unterkunft verschwanden, begegneten Linda dem Blick des Fuchses. Linda lächelte ihn an. Winkte zaghaft. So zaghaft, wie Zarina es in ihrer üblichen Unruhe zulassen würde.

Kurz darauf war er verschwunden.

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