
Mit Menschen spreche ich nicht,
Ich mag ihre Worte nicht,
Ihre Geschichten sind gefüllt mit Streit,
Ihr Fokus liegt auf dem ewigen Leid.
Schon früh hab‘ ich mich abgewandt,
Ich malte lieber Zahlen in den Sand.
Ich baute Papierschiffe – ganz allein.
Ich hielt Abstand zu ihrer Pein …
So hagelte es Beschwerden – viele!
Warum ich nur stets allein spiele?!
Ich beugte mich widerwillig,
Verkaufte mich viel zu billig.
Ich erzwang ein Lächeln, einen Blick,
Machte mich nur für die anderen schick.
Dabei schmerzte das Anschauen so sehr,
Die Worte, das Schimpfen und mehr!
Ich flüchtete mich ins Lesen, ins Lernen,
Um Zahlen und Fakten zu vermehren.
So hagelte es Beschwerden – viele!
Warum ich nur stets alleine spiele?
Ich fügte mich wieder,
Trug ihr Gefieder,
Sang ihre Lieder,
Legte mein Buch nieder …
Doch rief es nach mir.
Ob Fakten, ob Zahlen,
Ob Buchstaben – sie erstrahlen!
Sie malten mir Pfade
In eigener Gnade.
Sie zerren an mir.
Leuchtende Gassen
Führen weg vom Hassen,
Führen zu neuen Wegen,
Die andere kaum verstehen.
Sie helfen mir. Gewappnet mit der Vernunft
Finde ich überall Unterkunft.
Ich habe nun ein Heim.
Fort von der vorschreibenden Pein.



