Timothy – Ein Funken Missmut

Zwei Wochen benötigte Bernhard, ehe er sich blicken ließ. Zwei Wochen, in denen er per Brief mit Alexander diskutierte und am Ende sogar diesen anflehte. Zwei Wochen, in denen ich jeden dieser Briefe mitlas. Doch ließ sich der ältere Bruder nicht umstimmen:

Bernhard hatte Julie einen Antrag persönlich zu machen und vor ihr den Himmel herab zu lügen!

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Timothy – Die Farben des Verrats

Erst als wir am Abend in ihrem Zimmer beisammen saßen, schwebte ich erneut in Julie hinein, um so meine neusten Erinnerungen mit ihr zu teilen. Die Briefe, die Alexander diesmal bekommen hatte. Jene, die er nachmittags geschrieben hatte, während Julie mit Maria Tee trank. Die Dienstbotengänge, die von Tag zu Tag leerer erschienen.

Marias Vater entließ wahrscheinlich bereits die ersten Angestellten, damit der spätere Austausch der Bediensteten leichter von statten gehen würde. Damit keiner mehr Elisabeth erkannte. Damit seine Tochter die neue Lady des Hauses werden könnte …

Kranker Mistkerl.

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Timothy – Heiratsbedingungen

Die Verlobung wurde zwei Wochen später bekannt gegeben. Und wie Elisabeth vorhergesagt hatte, wandte sich Alexander damit auch an Julie und betonte ihre immerwährende Unterstützung für Julie. Er äußerte, dass er so jemanden für seinen jüngeren Bruder bräuchte. Für diesen aufmüpfigen Chaoten, der ein Herz aus Gold hätte. Dass er und Maria sich daher freuen würden, wenn Julie ein Teil ihrer Familie werden würde.

Genauer gesagt: Bernhards Frau.

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Timothy – Geplante Ehe

„Alexander ist wunderbar!“, schwärmte Maria uns vor, „Er ist aufmerksam, höflich und schau mal! Heute früh hat er mir extra diese Blumen gepflückt!“

Ich lauschte Julies Zustimmung, während ich selbst nur auflachen wollte. Die besagten Blumen waren immerhin von einem der Bediensteten gekommen. Dieser Alexander hatte den erstbesten Bediensteten ausgesandt, um sie zu besorgen.

Dennoch nahm ich es hin. Alexander war Julies Ticket aus diesem verfluchten Anwesen. Und sobald Julie abreisen würde, würde Marias Vater für Timmys Tod bezahlen!

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Timothy – Die Einladung

Es dauerte drei Wochen, ehe Maria ihre Antworten an Alexander eigenständig verfassen konnte, doch kam mir dieselbe Zeit wie drei Jahrzehnte vor. Viel zu schwerfällig griff das Mädchen nach Pergament und Feder. Dabei hätte ich ihr die Gegenstände am liebsten selbst in die Hände geschoben!

Julies Geduld beeindruckte mich dabei zutiefst. Stets wiederholte sie ihre Bitten oder Fragen oder las Alexanders Briefe auch ein sechstes Mal vor. So lange, bis Maria sich endlich darauf konzentrierte.

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